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Spiess-Hegglin geht zu Schawinski – oder auch nicht
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  • Erstes grosses Fernseh-Interview
Die neue Piratin Jolanda Spiess-Hegglin. (Bild: PD)

Spiess-Hegglin geht zu Schawinski – oder auch nicht

2 min Lesezeit 03.03.2016, 11:21 Uhr

Jolanda Spiess-Hegglin hat von Roger Schawinski eine Einladung zu seiner Sendung angenommen. Der Moderator hofft auf neue Informationen und Einschätzungen zum Fall Spiess-Hegglin/Hürlimann.

Jolanda Spiess-Hegglin habe dem Gespräch mit Roger Schawinski zugestimmt, sagte der Moderator gegenüber dem «Blick am Abend». Damit wird die Zuger Piratin in der kommenden Montagnacht (22.55 Uhr) ihr erstes grosses TV-Interview auf SRF1 geben.

Der Moderator erwartet eine spannende Sendung: «Es ist das erste grosse Fernseh-Interview von ihr. Ich werde sie natürlich zu dem Vorfall selbst und ihrem Verhalten danach befragen. Und auch die politische und gesellschaftliche Dimension der Affäre ausleuchten», sagt Schawinski. «Sie scheint Vertrauen in mich zu haben. Ich werde ein kritisches, aber faires Interview führen.» Er hoffe, dass er neue Informationen und Einschätzungen von ihr erhalte.

Doch jetzt droht das Interview zu scheitern. «Ich war doch sehr erstaunt, gleich nach meiner Zusage davon gross in den Medien zu lesen», sagte Spiess-Hegglin auf Anfrage des  «Blick». «Das stört mich, denn damit leitet Schawinski das Thema wieder eindeutig in Richtung Boulevard.» Der Moderator behauptete ausserdem, Spiess-Hegglin habe dem Interview sofort zugesagt. Der Entscheid, in diese Sendung zu gehen, sei für sie jedoch ein zwei Wochen dauernder Prozess gewesen. «Ich werde nochmals mit Roger Schawinski reden müssen. Erst dann will ich entscheiden, ob ich definitiv zusage oder nicht,» so die Zugerin.

Schawinski hat in der Zwischenzeit eingeräumt, dass seine Aussage falsch gewesen sei. «Das Wort ‹sofort› war tatsächlich falsch von mir. Frau Spiess-Hegglin hat sich wirklich reifliche Überlegungen gemacht und erst dann zugesagt. Wenn dies ein Problem ist, entschuldige ich mich dafür», sagte er gegenüber «20 Minuten».

 

 

Lesen Sie hier:

Jolanda Spiess-Hegglin im Interview mit zentral+: «Ich bin eine Projektion für sexuell Frustrierte»

Mehr Beiträge zum Fall Spiess-Hegglin/Hürlimann finden Sie hier in unserem Dossier.

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