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Sparhammer bei «Ex Libris»: Filialen in Luzern und Zug schliessen
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Geht bald zu: Ex-Libris-Filiale an der Herstensteinstrasse in Luzern. (Bild: bic)

Sursee hat bald einzige Filale in der Innerschweiz Sparhammer bei «Ex Libris»: Filialen in Luzern und Zug schliessen

2 min Lesezeit 10.01.2018, 14:03 Uhr

Ex Libris schliess schweizweit den Grossteil seiner Filialen. Auch die Standorte in Luzern und Zug sind betroffen.

Es ist ein Paukenschlag. Der Medienhändler «Ex Libris» schliesst im Verlauf des Jahres schweizweit 43 seiner 57 Filialen. Es bleiben noch 14 übrig. In der Innerschweiz bleibt nur noch die Filiale in Sursee bestehen.

Die Standorte an der Hertensteinstrasse in Luzern und im Emmencenter werden ebenso geschlossen wie die Filialen im «Zugerland» in Steinhausen und in der Zuger Neustadtpassage.  

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Grund sind Umsatzeinbussen im stationären Geschäft – dieses ging in den letzten drei Jahren um einen Drittel zurück, schreibt die Migros-Tochtergesellschaft. Demgegenüber sind die Online-Umsätze von Ex Libris gemäss Mitteilung letztes Jahr um 8 Prozent gestiegen und erreichten einen neuen Höchstwert. Doch das florierende Online-Geschäft konnte die Einbussen bei den stationären Verkäufen nicht mehr kompensieren.

114 Stellen gehen verloren

Die Filialschliessungen seien unvemeidlich, schreibt «Ex Libris» in einer Mitteilung. Die Geschäftsleitung ist sich bewusst, dass sie erhebliche personelle Auswirkungen haben werden. Insgesamt 114 Mitarbeiter verlieren schweizweit ihre Stelle.

Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Verband und der Personalkommission als Sozialpartner konnte Ex Libris einen Sozialplan mit flankierenden Massnahmen erarbeiten, um die mit dem Abbau verbundenen Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden abzufedern.

Eine belastende Zeit

«Wir sind uns bewusst, dass damit für die Betroffenen eine sehr belastende Zeit beginnt», so Daniel Röthlin, Unternehmensleiter von «Ex Libris». «Der Entscheid ist uns sehr schwer gefallen. Er schafft jedoch Klarheit und ist leider für die gesunde Zukunft von Ex Libris notwendig.»

Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Verband (kfmv) und der Personalkommission als Sozialpartner konnte Ex Libris einen Sozialplan mit flankierenden Massnahmen erarbeiten, um die mit dem Abbau verbundenen Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden abzufedern.

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