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Spargegner veranstalten Landsgemeinde auf dem Theaterplatz
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Gerüstet für das Gartenjahr 2016: Wird der Theaterplatz in der Stadt Luzern wieder mit Blumenstelen bespielt? (Bild: Gerold Kunz)

Luzern: Aktionstag am 8. September Spargegner veranstalten Landsgemeinde auf dem Theaterplatz

2 min Lesezeit 1 Kommentar 24.08.2017, 11:38 Uhr

Um gegen die Sparmassnahmen im Kanton Luzern zu demonstrieren, organisieren die Allianz für Lebensqualität und die IG Kultur Luzern einen gemeinsamen Aktionstag. Dieser findet am 8. September auf dem Theaterplatz statt. Mit einer inszenierten Landsgemeinde möchte man der Bevölkerung eine Stimme gegen.

Nach den ersten öffentlichen Aktionen aus Reihen der Kulturschaffenden, wie etwa die Trauerkarten an Regierungsrat Reto Wyss, der triefend nasse Gang aus dem Wasser oder und den «Imagefilm» des Kantons Luzern (zentralplus berichtete) gibt es nun einen gemeinsamen Aktionstag aller betroffenen Sektoren.

Die Luzerner Allianz für Lebensqualität und die IG Kultur Luzern wollen mit einem kantonalen Aktionstag am 8. September den Betroffenen die Möglichkeit geben, sichtbar zu machen, dass der Kanton Luzern – trotz bürgerlicher Durchhalteparolen – schon lange nicht mehr auf Kurs sei. Dies schreiben die Allianz für Lebensqualität und die IG Kultur Luzern in einer Mitteilung.

Luzerner Theater unterstützt Aktion

Unter dem Motto «Das kann nicht weg!» sind Institutionen, aber auch Einzelpersonen dazu aufgerufen, sich am Aktionstag zu beteiligen. Es wird organsierte Performances und Aktionen in Stadt und Kanton geben.

«Zu der Kürzung der Prämienverbilligung, Abbau der Polizeipräsenz, Streichung der Kulturförderung oder zur Reduktion von Stipendien darf die Bevölkerung nun nichts mehr sagen», schreiben die Organisatoren. Deshalb findet am Aktionstag um 17.00 Uhr eine Landsgemeinde auf dem Theaterplatz statt mit Verlesung eines Manifests und einer Abstimmung darüber.

Ab 18.00 Uhr beginnt die offizielle Saisoneröffnung des Luzerner Theaters um die Theaterbox herum. Das Luzerner Theater heisst die Aktion willkommen, Benedikt von Peter und Birgit Aufterbeck werden auch Bezug auf die Sparmassnahmen nehmen. Wir bedanken uns herzlich beim Theater für die Unterstützung.

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1 Kommentare
  1. Laura Tom, 04.09.2017, 21:50 Uhr

    Kultur und Theater ist mir sehr wichtig. Trotzdem frage ich mich, ob man es noch verantworten kann (als politisch eher links ausgerichtete Person), z.B. ein Luzerner Theater vor Sparmassnahmen schützen, das seinen Mitarbeiter/innen prekär tiefe Löhne zahlt, überhaupt keine Unterstützung bietet Beruf und Familie zu vereinen (einige Abteilungen erhalten ihre Einsatzpläne 1 Woche im Voraus und sind einsetzbar von MO 8Uhr bis SO 22.00Uhr!)? Sollte ein subventioniertes Unternehmen nicht gewisse zeitgemässe Ansätze verfolgen? Ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen würde bei solchen Verhältnissen sofort am Pranger stehen. Wie kommt es, dass diese Diskussion nie geführt wird?

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