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Protest der städtischen und kantonalen FDP Spange Nord: FDP enttäuscht von Luzerner Stadtrat

1 min Lesezeit 24.01.2017, 14:21 Uhr

Am Dienstag kommunizierte der Luzerner Stadtrat seine kritische Haltung zum Verkehrsprojekt Spange Nord (zentralplus berichtete). Die städtische FDP kann die Kehrtwende in dieser Frage nicht nachvollziehen, teilte sie mit. Sie erachtet diesen Teil des Bypass-Projekts als wichtiges Element, um die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten und deren Erreichbarkeit zu gewährleisten. Auch die kantonale FDP ist entsetzt.

Als liberale Stadtpartei sei die FDP der Stadt Luzern bestrebt, Projekte zu unterstützen, die alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigen. «Diesem Anspruch käme die Spange Nord entgegen», schreibt die Partei. Die Partei wolle zudem sicherstellen, dass die Erreichbarkeit der Stadt gewährleistet bleibe. Dies sei ein wichtiges Argument für Unternehmen und Gewerbetreibende, ihren Sitz und damit ihre Arbeitsplätze in der Stadt zu halten. Zudem müsse das Luzerner Kantonsspital als bedeutender Gesundheitsversorger der ganzen Region optimal ans Verkehrsnetz angebunden sein.

Stadt Luzern habe Gesamtverantwortung wahrzunehmen

Auch die kantonale «FDP.Die Liberalen» hat sich über die Haltung des Luzerner Stadtrats befremdet gezeigt. Das Gesamtsystem Bypass sei aber nicht nur für die Stadt Luzern notwendig, schreibt die Partei, sondern auch für den restlichen Kanton Luzern. «Dank den geplanten Projekten wird der Zugang zur Stadt Luzern verbessert», schreibt die Partei in einer Mitteilung. Luzern sei das gewollte Wirtschaftszentrum und der Kantonshauptort und habe damit auch eine entsprechende Gesamtverantwortung wahrzunehmen.

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