SP Stadt Zug gegen Hochhausreglement
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Die Skyline von Zug: «Zug war noch nie eine linke Stadt», sagt SP-Politiker Urs Bertschi. (Bild: woz)

«Grosser Gemeinderat hat Reglement verwässert» SP Stadt Zug gegen Hochhausreglement

2 min Lesezeit 09.11.2017, 14:29 Uhr

Die Stadtzuger SP hat einstimmig die Nein-Parole für die kommende Abstimmung zum Hochhaus-Reglement gefasst. Nach wie vor würde man eine Reglementierung wollen – allerdings «mit klaren Vorgaben.»

«Einstimmig haben die SP-Mitglieder dem, vom GGR stark verwässerten, Hochhausreglement eine Abfuhr erteilt. Damit stützen sie die Meinung der SP-Fraktion, die das Behörden-Referendum zum Beschluss beantragt hat», gibt die Partei in ihrer Medienmitteilung bekannt.

Die Ausweitung der Zone für 80m hohe Hochhäuser und die Streichung der maximal möglichen Grundfläche seien allerdings die zwei Gründe, weshalb die SP Nein zum vorliegenden Hochhausreglement sage.

Reglement ja – aber unter anderen Voraussetzungen

Die Stadt brauche ein Hochhausreglement, welches klare Regeln für den Bau von über 30m hohen Gebäuden aufstelle. Ansonsten werde weiterhin willkürlich in die Höhe gebaut und die «Skyline» der Stadt Zug und ihre Wohnbevölkerung hätten das Nachsehen.

Die SP-Fraktion habe denn auch den in der 2. Lesung den ausgewogen und durchdachten Vorschlag des Stadtrats gutgeheissen. «Aber leider wurde auf Antrag der CVP, FDP und SVP das Gebiet für 80m hohe Hochhäuser massiv ausgeweitet. Nämlich auf das gesamten Gebiet, auf dem eigentlich ‹nur› Hochhäuser von 60m möglich sein sollten», wird in der Mitteilung kritisiert. Im verabschiedeten Reglement gäbe es nun ausserdem keine Bestimmung betreffend der maximalen Grundfläche eines Hochhauses.

Eigene Initative wird lanciert

Die SP spricht sich für ein Hochhausreglement mit den ursprünglich beantragten Punkten aus. «Dafür wird sie in nächster Zeit eine Initiative lancieren.» Die Devise gelte: Nein zu einem zu liberalen Hochhausreglement, Ja zu einem Hochhausreglement mit klaren Vorgaben.

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