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SP Luzern plant Listenverbindung mit GLP

1 Min 11.08.2015, 11:28 Uhr

Das Präsidum der SP Kanton Luzern beantragt der ausserordentlichen Delegiertenversammlung eine Listenverbindung mit der GLP einzugehen. Grund für die erstmalige Listenverbindung mit einer bürgerlichen Partei sei die ausserordentliche Situation, welche sich bei den nationalen Wahlen abzeichne.

Ohne eine Listenverbindung sei ein Sitzgewinn der SVP auf Kosten der GLP sicher, heisst es in einer Mitteilung des SP. Die Partei warnt vor einem Bundesrat mit einer FDP-SVP-Mehrheit, insbesondere nachdem auch ein Teil der CVP angekündigt habe, einen solchen Rechtsrutsch mitzutragen. Mit einer Listenverbindung mit der GLP solle diese Gefahr abgewandt werden.

Trotz grosser inhaltlicher Differenzen sei das Präsidium der SP Kanton Luzern bereit, mit der brügerlichen GLP eine Listenverbindung einzugehen. «Die Ära Blocher-Merz war für die Schweiz katastrophal. Das Klima im Bundesrat war so schlecht wie nie zuvor und das Volk wurde von der Landesregierung systematisch belogen», so David Roth, Präsident der SP Kanton Luzern.

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Es wäre falsch, von einem Schulterschluss zu sprecher, heisst es in der Mitteilung weiter. Der SP gehe es darum, einen weiteren Sitzgewinn der SVP zu verhindern. Auch mit der Listenverbindung müssten Grüne, GLP und SP vergllichen mit den kantonalen Wahlen zulegen, um die drei Sitze zu verteidigen.

Die Listenverbindung mit den Grünen, der JUSO, den Second@as Plus sowie den Jungen Grünen wurde bereits am Parteitag vom 13. Juni beschlossen. Die ausserordentliche Delegiertenversammlung, bei der die Listenverbindung mit der GLP beantragt wird, wird am 18. August gehalten.

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