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Zürcher Gericht verhängt Strafe Skurriler Lausbubenstreich eines Heimweh-Luzerners

1 min Lesezeit 02.01.2019, 13:05 Uhr

Eine Dummheit kann einen teuer zu stehen kommen. Dies hat ein 45-jähriger Journalist erfahren müssen. Er hat’s mit dem Lokalpatriotismus übertrieben.

Ein Luzerner Journalist, der in Zürich arbeitet, ist in die Mühlen der Justiz geraten. Was ist passiert? Der 45-Jährige schämte sich, mit einem Zürcher Nummernschild herumzufahren. So überklebte er dieses mit einem Luzerner Wappen.

Dumm nur, dass das Nummernschild verloren ging. Der Journalist meldete sich daraufhin bei den Behörden und die Geschichte nahm ihren Lauf.

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Wie die «Republik» berichtet, wurde ein Verfahren wegen «Missbrauch von Ausweisen und Schildern» eingeleitet. Der 45-Jährige wurde verurteilt. Zusätzlich zu einem Eintrag im Strafregister, muss er eine bedingte Geldstrafe (10 Tagessätze à 80 Franken), eine Busse von 300 Franken sowie Verfahrens- und Anwaltskosten, die in die Tausende gehen, bezahlen.

Aus Angst vor weiteren hohen Kosten verzichtet der Verurteilte darauf, den Fall weiterzuziehen. Ein Rechtsanwalt bedauert dies im Bericht. Erstens sei die Funktion des Nummernschildes nicht beschränkt worden. Zweitens hätte auf das Verfahren verzichtet werden können, weil die Schuld und Tatfolgen zu geringfügig seien.

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