Seit Anfang Januar 2021 bleibt Übersterblichkeit aus
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Seit dem 4. Januar dieses Jahres ist keine Übersterblichkeit bei den über und unter 65-Jährigen im Kanton Luzern feststellbar.

Kanton Luzern Seit Anfang Januar 2021 bleibt Übersterblichkeit aus

1 min Lesezeit 2 Kommentare 09.04.2021, 14:31 Uhr

Sowohl bei unter 65-jährigen als auch bei über 65-jährigen Personen ab 65 liegt die Anzahl der wöchentlichen Todesfälle im Kanton Luzern seit der Woche vom 4. Januar 2021 innerhalb der Bandbreite der zu erwartenden Todesfälle. Es ist keine Übersterblichkeit zu beobachten.

Im Jahr 2020 sind im Kanton Luzern 422 Personen in der Altersklasse unter 65 Jahren gestorben. In der Woche 53 (28. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021) lag die Anzahl wöchentlicher Todesfälle leicht über der Obergrenze der zu erwartenden Todesfälle. In den übrigen Wochen lag sie innerhalb der Bandbreite der zu erwartenden Todesfälle, schreibt Statistik Luzern in einer Medienmitteilung.

Bei den Personen ab 65 Jahren wurden 2’945 Todesfälle registriert. Ab der Woche 47 bis zum Ende der Woche 53 (16. November 2020 bis 3. Januar 2021) war sieben Wochen in Folge eine Übersterblichkeit zu beobachten.

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2 Kommentare
  1. Marc Mingard, 10.04.2021, 08:25 Uhr

    Schade werden derartige Grafiken jeweils verzerrt dargestellt, das nur jeweils Ausschnitte gezeigt werden.
    In diesem Zusammenhang würde mich die aktuelle Suizidstatistik interessieren. Wieso diese aktuell nur bis 2018 reicht ist für mich unerklärlich. Wir haben „tagesaktuelle“ COVID zahlen aber das andere soll nicht gehen?
    Ich weiss aus Psychotherapeutischem und Psychiatriepflegerischem Umfeld, dass die Fälle von Depressionen derzeit ziemlich eskalieren. Ich vertraue darauf, auch diese Zahlen sowie hoffentlich wissenschaftlich untersucht die Zusammenhänge mit COVID aufgezeigt und von der Presse informiert werden. Auf eine rückblickende Risiko-Nutzen Analyse bin ich dann sehr gespannt. Etwas was im Grunde konstant und vor allem vor Umsetzung bestimmter Massnahmen angezeigt wäre!

  2. Peter Bitterli, 09.04.2021, 16:24 Uhr

    Schweizweit herrscht seit Woche 4 sogar eine sehr massive Untersterblichkeit. Woche für Woche liegt die Zahl der Todesfälle unter derjenigen sämtlicher Vergleichswochen der Jahre 2015-2020, vom Durchschnitt gar nicht zu reden. Würde es so weitergehen, so wäre die Übersterblichkeit von 2020 ca. Mitte Jahr ausgeglichen. Wir hätten dann im Winter einen sogenannten „Harvesting Effekt“ gehabt, der ziemlich bald kompensiert wird, wie es auch zu erwarten war. Der Begriff ist weder unempathisch noch zynisch, sondern einfach ein eingebürgerter Terminus technicus, der in medizinischen Risikoberechnungen, bei Versicherern oder Statistikern in Gebrauch ist und den Effekt etwa von Hitze-, Kälte- oder Grippewellen bezeichnet.
    Quelle für diese Informationen ist die wöchentlich nachgeführte und publizierte Mortalitätsstatistik des Bundesamtes für Statistik, aus der auch hervorgeht, dass die Alterskohorte 80+ primär für diesen Tatbestand verantwortlich ist.
    Jeder kann es nachschauen; jede kann es wissen. Und auch Hardcoronisten müssten sich eigentlich darüber freuen, denn sie können diesen Effekt auf die Massnahmen schieben.

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