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Schweizerischer Nationalfonds fördert HSLU-Projekt
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Die Studie untersucht, wie eine Pandemie das Reiseverhalten der Menschen beeinflusst. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Studie über Reiseverhalten Schweizerischer Nationalfonds fördert HSLU-Projekt

2 min Lesezeit 05.08.2020, 09:13 Uhr

Das Forschungsprogramm «Covid-19» des Schweizerischen Nationalfonds fördert 28 neue Corona-Forschungsprojekte. Eines davon ist von der Hochschule Luzern.

Ein Forschungsteam der Hochschule Luzern unter der Leitung des Verkehrssoziologen Timo Ohnmacht untersucht derzeit, wie eine Pandemie das Reiseverhalten der Menschen beeinflusst. Dies teilte die Hochschule Luzern (HSLU) in einer Medienmitteilung mit. Geprüft wird auch, wie gross die Akzeptanz und Einhaltung von nicht-pharmazeutischen Interventionen wie Abstandhalten, Händewaschen und Maskentragen in den Ferien ist. Mit den Ergebnissen der Untersuchung sollen Eindämmungsmassnahmen im Tourismus verbessert werden können.

Der Fokus des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts, liege auf der Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken durch Touristinnen und Touristen auf Reisen in der Zeit nach dem Corona-Lockdown. Es werde untersucht, welche Bedeutung die Reisenden diesem Risiko bei der Gestaltung ihrer Reiseabsichten beimessen und welches Reiseverhalten sie danach ausüben, respektive vermeiden.

Studie soll Bundesämtern helfen

Die Studie wird mittels Bevölkerungsumfragen und Verhaltensforschung betrieben. Basierend darauf sollen dann Strategien und Richtlinien zur Verhütung von Infektionen im Bereich des Tourismus und Empfehlungen für wirksame Interventionen erarbeitet werden. Von den Ergebnissen sollen auch Bundesämter wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) profitieren können.

Zum Schweizer Nationalfond

Der SNF lancierte das «Covid-19»-Programm im Auftrag des Bundesrates. Gemäss Website sollen neue Erkenntnisse zur Coronavirus-Erkrankung gewonnen, Empfehlungen für das klinische Management und das Gesundheitswesen erarbeitet sowie die Entwicklung von Impfstoffen, Behandlungen und Diagnostika beschleunigt werden. Die 28 Projekte werden gesamthaft mit 18,6 Millionen Franken gefördert.

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