06.10.2020, 19:21 Uhr Schweiz hat Meinungsfreiheit verletzt

1 min Lesezeit 06.10.2020, 19:21 Uhr

Die Schweizer Justiz hat vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte EGMR in Strassburg eine Niederlage erlitten: Sie wurde wegen Verletzung der Meinungsfreiheit verurteilt. Eine Journalistin hatte sich geweigert, ihre Quelle für einen Artikel, einen Cannabis-Dealer, preiszugeben. Das Bundesgericht verurteilte sie darum, denn das öffentliche Interesse sei grösser an der Verfolgung von Drogendelikten als am Quellenschutz. Der EGMR sah dies anders: In Demokratien sei der Quellenschutz ein wichtiger Pfeiler für die Pressefreiheit. Die Schweiz habe das Recht auf freie Meinungsäusserung verletzt.

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