Schreiner und Maler flicken in Luzern weiter die Bänke
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Mahlerlehrling Philipp Bucher beschriftet eine Sitzbank der Stadt Luzern. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Hilfe beim Sparen – Kooperation verlängert Schreiner und Maler flicken in Luzern weiter die Bänke

2 min Lesezeit 25.01.2018, 09:57 Uhr

Die 1300 Sitzbänke in der Stadt Luzern werden für weitere drei Jahre – bis 2020 – von der Stadtgärtnerei und den Berufsverbänden der Luzerner Schreiner und der Maler gemeinsam unterhalten. Jedes Jahr können so 90 Bänkli erneuert werden, wofür die Stadt allein kein Geld hätte. Die bezahlt nun doch wieder als Zeichen des guten Willens einen einmaligen Betrag für den Unterhalt. 

 

«Haushalt im Gleichgewicht: hiess das städtische Sparpaket, das Einsparungen im Bereich der Park- und Grünanlagen – namentlich auch beim Unterhalt der Sitzbänke – vorsah. Der Malerunternehmerverband Luzern und Umgebung und der kantonale Berufsverband der Luzerner Schreiner, sprangen zusammen mit Luzern Tourismus in die Lücke und formierten die Kooperation «Unterhalt Sitzbänke Stadt Luzern».

Stehen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die Stadtluzerner Sitzbänke: Cornel Suter (links), Gerold Michel, Anna Hartmann und Sandra Räber.

Stehen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die Stadtluzerner Sitzbänke: Cornel Suter (links), Gerold Michel, Anna Hartmann und Sandra Räber.

(Bild: zvg)

Die Abmachungen dafür werden nun angepasst und mindestens drei Jahre weitergeführt, wie die Stadt Luzern am Donnerstag mitteilte. Dank der Unterstützung der Organisation hatte die Stadt das bestehende Angebot von 1300 Sitzbänken aufrechterhalten können.

2400 Latten gratis hergerichtet

Maler- und Schreinerbetriebe aus der Region haben laut Commuiqué in den letzten drei Jahren viel Arbeit in die Produktion, das Herstellen, Bemalen und Beschriften von insgesamt rund 2400 Banklatten investiert. «Für diese Arbeit haben sie der Stadt nichts verrechnet», hiess es.

Die Montage der Latten erfolgte in den meisten Fällen durch das ReFIT-Team, dem Arbeitsintegrationsprojekt des städtischen Tiefbauamts. So konnten jährlich zirka 90 sanierungsbedürftige Sitzbänke erneuert werden. Hauptsächlich geschah dies entlang des Quais und des Weinbergliwegs sowie beim Rotsee.

Benedikt Bucher, Leiter ReFit vom Strasseninspektorat Luzern montiert zusammen mit einem Mitarbeiter eine Sitzbank. 

Benedikt Bucher, Leiter ReFit vom Strasseninspektorat Luzern montiert zusammen mit einem Mitarbeiter eine Sitzbank. 

(Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Stadt zahlt halbe Million – aber nur einmal

Die bestehende Kooperations-Vereinbarung ist Ende 2017 abgelaufen. Die Ausgangslage für eine Verlängerung der Zusammenarbeit hat sich verändert, auch die Stadt wirft nun einen Geldbetrag für die Bänkli auf. Der Grosse Stadtrat hat im Zusammenhang mit dem positiven Rechnungsabschluss 2016 eine einmalige Einlage von 500’000 Franken in einen Spezialfonds zur Aufwertung der öffentlichen Sitz- und Verweilmöglichkeiten beschlossen.

Der Stadt Luzern wird das Material von den Verbänden «zum Vorzugspreis» zur Verfügung gestellt, heisst es in der Mitteilung.

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