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«Schnellschuss-Aktionen soll es unter mir keine geben»
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Der neue starke Mann beim FCL: Sportkoordinator Remo Gaugler. (Bild: les )

Interview mit neuem FCL-Sportkoordinator «Schnellschuss-Aktionen soll es unter mir keine geben»

12 Min 2 Kommentare 18.05.2016, 05:00 Uhr

Remo Gaugler soll als Chef des Sportausschusses den Sportchef wettmachen. Im grossen Interview mit zentralplus spricht der Exnachwuchschef des FC Basel über Verantwortung, Billig-Lösungen und Fachidioten. Und der 48-Jährige sagt, für welchen Spieler er aktuell alles gibt, damit er beim FC Luzern bleibt.

Der FCL hat nach dem unschönen Abgang von Rolf Fringer keinen Sportchef mehr. Und dabei wird’s auch bleiben, zumindest vorerst. Anstelle eines allein verantwortlichen Sportchefs setzt der FC Luzern auf einen siebenköpfigen Sportausschuss. Diesem gehören unter anderem an: Präsident Ruedi Stäger, Cheftrainer Markus Babbel, Chef-Scout Remo Gaugler, Nachwuchschef Genesio Colatrella, Kotrainer Patrick Rahmen, VR-Delegierter Marco Sieber sowie Finanzchef Sandro Wyss.

Chef dieses Sportausschusses ist Remo Gaugler. Zeit also für ein ausführliches Interview.

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zentralplus: Remo Gaugler, Sie wurden vom Chef-Scout zum Sportkoordinator befördert. Was hat sich verändert?

Remo Gaugler: Eigentlich nicht viel. Seit der Entlassung von Rolf Fringer hatte ich schon diverse zusätzliche Aufgaben rund um das Profiteam übernommen und in der Kaderplanung gearbeitet. Mit der offiziellen Beförderung wird bestimmt die mediale Aufmerksamkeit leicht zunehmen. Wir werden vieles im Sportausschuss besprechen, jedoch liegt die Verantwortung am Schluss bei mir.

Das Führungstrio des FCL auf der Tribüne im Spiel gegen den FC Lugano. Der neue Sportkoordinator Remo Gaugler (von links), Trainer Markus Babbel und der geschäftsführende Präsident Ruedi Stäger. Babbel musste bekanntlich zwei Spielsperren absitzen.

Das Führungstrio des FCL auf der Tribüne im Spiel gegen den FC Lugano. Der neue Sportkoordinator Remo Gaugler (von links), Trainer Markus Babbel und der geschäftsführende Präsident Ruedi Stäger. Babbel musste bekanntlich zwei Spielsperren absitzen.

(Bild: meienberger-photo.ch)

zentralplus: Dazu gleich später. Was qualifiziert Sie überhaupt für dieses Amt?

Gaugler: Ich habe nicht nur fussballspezifische Qualitäten, sondern kenne auch die wirtschaftliche Perspektive und denke sehr strategisch und komplex. Was mir ganz bestimmt zugutekommt, sind meine Kontakte und mein Know-how im Fussball. Das habe ich mir beim FC Basel mit dem Aufbau der Nachwuchsabteilung erschaffen. Mein Umgang mit Menschen und mein Lernwille sowie meine Lernfähigkeit sind sicher auch kein Nachteil in diesem Job.

zentralplus: Sind Sie eine Billig-Lösung? Der finanziell nicht auf Rosen gebettete FCL spart mit dem Ausschuss ja den Sportchef ein.

Gaugler: Ich muss mich nicht profilieren – weder im Club noch in der Öffentlichkeit. Ich verrichte meine Arbeit im Hintergrund. Wenn man meine Arbeit in den letzten drei Jahren beim FC Luzern betrachtet, denke ich, dass ich keinen schlechten Job gemacht habe. Billig und teuer sind relative Begriffe und für mich nicht von grosser Bedeutung. Viel wichtiger ist die Qualität und der Erfolg meiner täglichen Arbeit.

«Verantwortlich für Spielervorschläge für die Kaderplanung bin ich.»

zentralplus: Wie funktioniert der Sportausschuss? Gibt’s da kein Gerangel mit sieben Köpfen? 

Gaugler: In der Kommission finden Diskussionen statt, welche die Punkte aller Beteiligten berücksichtigen. Das Ziel ist, dass wir bei der Entscheidungsfindung breiter abgestützt sind. Klar, die fachtechnischen Lösungen laufen zwischen mir und dem Trainerteam. Fordern kann bei uns jedoch niemand. Und ich bin auch nicht der Typ, der irgendwelchen Anregungen hinterherrennt: Ich bin ein äusserst initiativer Mensch und bringe mich gern mit Vorschlägen und Ideen ein. Aber um uns «Fachidioten» ein breiteres Blickfeld zu geben, sind Personen involviert, die auch die wirtschaftliche Seite im Auge haben. So kann das Verständnis füreinander gefördert werden. Aber ganz klar: Verantwortlich für Spielervorschläge für die Kaderplanung bin ich.

zentralplus: Der FCL gilt als Haifischbecken – keine Angst, als kleiner Fisch verspiesen zu werden?

Gaugler: Angst ist in ein schlechter Ratgeber in meinem Beruf. Man sagte mir heute Morgen, dass in diesem Büro keiner lang sitzen blieb [Anm. d. Red.: Gaugler spielt auf die Exsportchefs Alex Frei, Rolf Fringer und Heinz Hermann an]. Spass beiseite: Mit unseren Rahmenbedingungen wollen wir das Bestmögliche erreichen. Ich bin sehr ehrgeizig und möchte alles aus dem FCL herausholen.

zentralplus: Im Winter ist viel passiert: Freuler, Lezcano verkauft – Schneuwly, Neumayr, Frey geholt. Voll zufrieden?

Gaugler: Zufrieden wäre ich, wenn alle fünf in unserem Kader stehen würden. Wirtschaftlich gesehen haben die beiden Abgänge sicher Sinn gemacht. Wir hatten Qualitätsverluste, aber wir konnten diese gut kompensieren und sind sehr zufrieden mit den drei neuen Spielern.

«Michi Freys Art ist genau das, was ich in Luzern sehen will.»

zentralplus: Was passiert mit dem von Lille ausgeliehenen Michi Frey: Ihr wollt ihn behalten, oder?

Gaugler: Ja, unbedingt. Bestrebungen sind da, dass Michi Frey drei oder vier Jahre in Luzern bleibt (lacht). Aktueller Stand der Dinge ist, dass wir in Verhandlungen und Abklärungen sind. Alle Parteien wollen, dass Michi den nächsten Schritt machen kann. Ich will ihn mit allen Mitteln behalten, jedoch liegt nicht ganz alles bei mir. Als Typ und Fussballer: Seine Art ist genau das, was ich in Luzern sehen will. Er hat eine unglaubliche Winner-Mentalität. Ich muss ehrlich sagen, für ihn würde ich auch nach Lille laufen.

Remo Gaugler will unbedingt, dass Michi Frey ein weiteres Jahr im Dress des FCL bleibt. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Remo Gaugler will unbedingt, dass Michi Frey ein weiteres Jahr im Dress des FCL bleibt. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

zentralplus: Und ist er bezahlbar?

Gaugler: Wenn wir den Vertrag von Lille übernehmen müssten, wäre er für uns nicht finanzierbar. Aber auch Lille hat Interesse daran, dass er den nächsten Schritt macht. Entweder um ihn dann wieder in ihr Kader aufzunehmen oder gewinnbringend zu verkaufen. Also läuft es darauf hinaus, dass Lille weiterhin einen Teil des Gehalts bezahlen würde, wenn er bei uns bleiben könnte. Im Moment übernimmt der Verein einen grossen Teil seines Lohns. Wir sind bestrebt, rasch eine gute Lösung für den Spieler zu finden.

zentralplus: Das tönt alles sehr positiv. Im Klartext: Er bleibt?

Gaugler: Unterschrieben ist leider noch nichts. In der Planung für die neue Saison ist er bestimmt die Personalie Nummer 1. Er würde auch uns sehr helfen bei unserer Entwicklung und bei unseren Zielen. Wir setzen alles daran.

zentralplus: Auf welchen Positionen gibt’s sonst noch Nachholbedarf? Schachten steht in der Kritik von Trainer Babbel, Roguli stand zuletzt nicht mehr im Kader. Stehen die Zeichen auf Abschied?

Gaugler: Nachholbedarf gibt’s eigentlich nirgends. Fakt ist heute, dass die beiden Leihspieler Samed Yesil und Nico Brandenburger den Verein verlassen werden. Alles andere ist Spekulation. Wir wollen eine Qualitätssteigerung und eine Quantitätsverminderung.

zentralplus: Was passiert mit den Spielern, die dem FCL gehören, aber an andere Clubs ausgeliehen sind?

Gaugler: Migjen Basha fühlt sich in Como sehr wohl und beide Parteien setzen sich für eine gute Lösung ein. Er hat beim FCL noch einen Vertrag für ein Jahr. Mit Oli Kleiner bin ich im Gespräch. Die Frage stellt sich, ob er als Backup zurück zum FCL kommt oder ob er noch ein Jahr in der Challenge League beim FC Wohlen bleibt. Ähnliches gilt für Jonas Omlin. Er könnte als Ersatztorwart zu uns zurückkommen oder ein weiteres Jahr an einen Challenge-League-Club ausgeliehen werden. Nur müssen die Voraussetzungen und die Professionalität des Trainings beim Leihclub stimmen. Für ihn wollen wir eine perfekte Lösung, denn er könnte das Potenzial haben, mal die Nummer 1 beim FCL zu werden.

«Wenn Pirmin Schwegler in die Schweiz zurückkehrt, dann soll der FCL seine erste Kontaktadresse sein.»

Omar Thali wird voraussichtlich noch ein Jahr bei Kriens bleiben. Er schoss im Juniorenbereich viele Tore, der Übertritt in den Profibereich fiel ihm aber nicht leicht. Der Schritt in die Promotion League war sicher der richtige für ihn. Dort muss er sich jetzt für die Challenge League empfehlen. Für Claudio Holenstein wird eine Lösung gesucht und der Vertrag von Christian Ianu läuft aus.

zentralplus: Eine Name, der im FCL-Umfeld immer wieder fällt, ist Pirmin Schwegler. Kommt er?

Gaugler: Ich bin mit seinen Agenten regelmässig in Kontakt. Aber erstens ist es kein Fakt, dass Hoffenheim ihn nicht mehr haben will. Und zweitens will Pirmin im Moment noch in der Bundesliga bleiben. Aber wenn er in die Schweiz zurückkehrt, dann soll der FCL seine erste Kontaktadresse sein. Ich hatte übrigens gerade diese Woche Kontakt mit seinem älteren Bruder Christian Schwegler. Er hat im Ausland so viele Erfolge gefeiert, dass jetzt der Schritt zum FCL folgen sollte, damit er hier seine Karriere irgendwann beenden kann. Aber der Rechtsverteidiger hat noch einen zwei Jahre laufenden Vertrag in Salzburg und geniesst dort eine enorme Wertschätzung – was er auch verdient hat. Auch auf ihn warte ich gerne.

Christian Schwegler (links) spielt zurzeit bei Redbull Salzburg, Pirmin Schwegler bei der TSG 1899 Hoffenheim. (Bilder: Facebookseite der Vereine)

Christian Schwegler (links) spielt zurzeit bei Redbull Salzburg, Pirmin Schwegler bei der TSG 1899 Hoffenheim. (Bilder: Facebookseite der Vereine)

zentralplus: Christian Schwegler ist bereits 31 Jahre alt. Welche Rolle spielt das Alter?

Gaugler: Das Alter ist nicht entscheidend, sondern die Qualität. Die Mischung muss stimmen. Ein Team braucht eine erfahrene Achse mit Spielerpersönlichkeiten und rundherum können junge Spieler aufgebaut und gefördert werden. Deshalb wollen wir auch Spielerpersönlichkeiten, die unseren Spielern etwas weitergeben können. Christian Schwegler, der so viele Titel gewonnen hat, wäre eine enorm wichtige Figur. Persönlichkeiten formen Persönlichkeiten. Winner formen Winner. Und Verlierer halt Verlierer.

zentralplus: Wie sieht’s mit Perspektivspielern à la Remo Freuler aus der Challenge League aus?

Gaugler: Die wird es immer wieder geben und sind stets unter Beobachtung.

«Wenn ‹Jantschi› gehen möchte und das Angebot stimmt, legen wir ihm keine Steine in den Weg.»

zentralplus: Also kommen ein, zwei Spieler?

Gaugler: Wir werden schauen und fragen uns immer: Hilft uns der Spieler im Moment und wie gross ist sein Potenzial? Sie müssen denselben Weg wie Remo Freuler machen können. Viele solche Spieler gibt’s nicht. Wir sind aber bereit, falls sich Optionen ergeben.

zentralplus: Wann soll das Kader für die neue Saison stehen?

Gaugler: Das Ziel ist, beim Trainingsstart unser Team zusammenzuhaben. Klar, kann es immer noch Abgänge geben, aber dann hat man einen Plan respektive einen Ersatz bereit. Schnellschuss-Aktionen soll es unter mir beim FCL keine geben.

zentralplus: Die Verträge von Jakob Jantscher und Jahmir Hyka laufen bis 2017. Entweder Sie verlängern die Verträge oder Sie müssen im Sommer die Spieler verkaufen, damit der FCL noch Geld kriegt.

Gaugler: Genau, die beiden Verträge enden im Sommer 2017 wie einige andere auch. Mit allen Spielern sind wir im Gespräch oder werden dieses nächstens suchen. Jantscher wird im Juni für Österreich an die Europameisterschaft fahren und wird sich bis dann alles offen halten. Auch Hyka würde ich es sehr gönnen, wenn er es für Albanien noch auf den EM-Zug schaffen würde. Klar ist, sollten Angebote kommen, werden wir diese mit den beiden Spielern besprechen.

Äussert Jakob Jantscher den Wunsch, den FCL zu verlassen, wird ihm der Verein keine Steine in den Weg legen.

Äussert Jakob Jantscher den Wunsch, den FCL zu verlassen, wird ihm der Verein keine Steine in den Weg legen.

zentralplus: Gibt’s bei Jakob Jantscher noch immer eine Vertragsklausel?

Gaugler: Es ist ein Betrag definiert. Aber wenn «Jantschi» gehen möchte und das Angebot stimmt, legen wir ihm keine Steine in den Weg. Das mache ich nicht nur vom Transfererlös abhängig, sondern auch vom Empfinden des Spielers.

zentralplus: Können Sie uns weitere heisse Transfernews verraten?

Gaugler: Nein, im Moment gibt’s nichts zu vermelden. Spekulationen wie bei der Torhüterpersonalie möchte ich wie folgt klarstellen: Dave Zibung ist im Moment unsere Nummer eins. Weiter haben wir mit Lorenzo Bucchi und Jonas Omlin zwei hervorragende Torhüter unter Vertrag. Wir sind im Moment mit keinem anderen Torhüter in Kontakt, wir sondieren jedoch permanent den Markt. Dave hat unglaublich viel für den FCL geleistet. Wenn irgendwann etwas in dieser Sache geschehen sollte, dann wäre Dave der Erste, der davon erfahren würde. Es wird sicher irgendwann eine Änderung geben und Dave kann sich gut vorstellen, ins zweite Glied zu rücken.

zentralplus: Was läuft im Juniorenbereich beim FCL? Sie haben in Basel Rakitic, Xhaka oder Shaqiri entdeckt. Wie heissen die künftigen Stars des FCL?

Gaugler: Auf Namen möchte ich nicht eingehen. Ich will jedes Jahr zwei Spieler aus dem Nachwuchs ins Kader nehmen. Viele haben Potenzial, jedoch noch Mentalitätsdefizite.

Der neue starke Mann beim FCL: Sportkoordinator Remo Gaugler.

Der neue starke Mann beim FCL: Sportkoordinator Remo Gaugler.

(Bild: les)

zentralplus: Ist der Kopf entscheidend oder die fussballerischen Qualitäten, damit ein Junior seinen Weg macht?

Gaugler: Für mich ist wichtig, dass ein Spieler in erster Linie das Spiel versteht. Hat der Spieler überdurchschnittliche Qualitäten in einem bestimmten Bereich? Wie schnell und intelligent trifft er Entscheidungen? Wie gross sind Lernwille, Lernfähigkeit und Ehrgeiz? Es ist sehr komplex, aber auf dem Talent auszuruhen, genügt nicht. Der Spielertyp als Gesamtpaket ist wichtig.

zentralplus: Werden Sie auch auf dem Juniorenmarkt aggressiver auftreten? Die beiden Luzerner Stocker und Seferovic gingen dem FCL etwa durch die Lappen.

Gaugler: Ja, auf jeden Fall. Wir müssen uns um die Spieler bemühen. Wir brauchen ein gutes Talent-Management und müssen die Spieler auf ihrem Weg begleiten und sie unterstützen.

«Wenn alle in die gleiche Richtung ziehen, ist im Fussball alles möglich.»

zentralplus: Gibt’s ein Club, der Ihnen als Vorbild dient?

Gaugler: Nein, mein Vorbild ist meine Vision. Eine Mischung zwischen Basel, Hoffenheim und Barcelona und dann noch die Mittel von Red Bull, dann kann man doch schon ganz gut etwas bewegen. Die ganze Struktur eines Vereins muss in sich stimmig sein.

zentralplus: In der FCL-«Matchzyytig» haben Sie gesagt, der FCL soll in drei vier Jahren um Platz zwei und drei mitspielen. Wie realistisch ist das?

Gaugler: Fussball ist unberechenbar. Man muss möglichst viel richtig machen und auf allen Positionen das Beste herausholen. Wenn alle in die gleiche Richtung ziehen, ist im Fussball alles möglich. Es braucht den Glauben daran, aber es muss auch hart für den Erfolg gearbeitet werden. Die Rangierung ist in etwa das Spiegelbild der Qualität der Führung im Club. Wenn ein Club über Jahre stabil und seriös geführt wird, ist die Chance für regelmässige Erfolge sicher grösser.

zentralplus: Die Gegenwart heisst aber Kampf um Europa. Sehen Sie die Europa League als Chance oder wäre es für den Verein gar eine Belastung?

Gaugler: Für das Team und für die Spieler wäre die Europa League sicher ein Verdienst für die geleistete Arbeit.

Markus Babbel und Remo Gaugler freuen sich in Vaduz über den Sieg.

Markus Babbel und Remo Gaugler freuen sich in Vaduz über den Sieg.

(Bild: meienberger-photos.ch)

zentralplus: Was sind Sie neben dem Fussballplatz für ein Typ?

Gaugler: Ein ganz Verrückter. Ich mag Musik, besuche viele Konzerte. Geniesse auch gerne mal die Ruhe und ziehe mich mit einem Buch zurück. Ich habe zwei Göttimädchen und wenn ich mit ihnen zusammen bin, ist diese Zeit heilig. Dann stelle ich das Telefon aus.

zentralplus: Und zu guter Letzt eine Tippfrage: Wer wird Europameister?

Gaugler: Grundsätzlich bin ich immer für die Schweiz. Das Team hat grosse Qualitäten – sogar den Titel traue ich dem Team zu. Im Moment freue ich mich besonders auf das Spiel Schweiz gegen Albanien. Ich wurde von der Familie Xhaka eingeladen und darf dabei sein, wenn die beiden Brüder gegeneinander spielen. Aber zu den Favoriten gehören sicher Deutschland und Frankreich.

Hinweis: Der FCL muss sparen, indem er Spieler verkauft und mehr Geld einnehmen, indem der Präsident mehr Mäzene an Bord holen muss. Hier gehts zum ARTIKEL.

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2 Kommentare
  1. Jan den Otter, 18.05.2016, 15:51 Uhr

    „Grundsätzlich bin ich immer für die Schweiz. Das Team hat grosse Qualitäten – sogar den Titel traue ich dem Team zu.“ Ich denke, Herr Gaugler ist ein Glücksfall für den FCL, aber diese Aussage hat er wohl nach dem 3. Bier gemacht. Schon ein Weiterkommen mit dieser Gurkentruppe wäre ein mittleres Fussballwunder!

  2. ivan rösch, 18.05.2016, 06:25 Uhr

    1-2 Spieler pro Jahr aus dem eigenen Nachwuchs nachziehen.
    Bekommt in diesem Fall Luka Sliskovic nächste Saison die Chance?