«Schmolz + Bickenbach» wird zur «Swiss Steel Group»
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Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach hat seinen Hauptsitz in Luzern. (Symbolbild: Adobe Stock)

Angeschlagener Luzerner Stahlkonzern «Schmolz + Bickenbach» wird zur «Swiss Steel Group»

1 min Lesezeit 21.09.2020, 14:18 Uhr

Der krisengeschüttelte Stahlhersteller Schmolz + Bickenbach hat an einer ausserordentliche Generalversammlung den Aktiennennwert halbiert. Zudem wird das Unternehmen nun als «Swiss Steel Group» auftreten.

Der vom Verwaltungsrat beantragten Halbierung des Aktiennennwertes auf 0.15 Franken haben 99,57 Prozent der Aktionäre zugestimmt. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag hervor. Der Betrag dieser Nennwertreduktion geht in die Reserven des Konzernes. Damit kann auch die Unterbilanz von Ende Juli, getilgt werden, die dem Unternehmen zusätzlich zu schaffen macht (zentralplus berichtete).

Das Eigenkapital wird dadurch laut Mitteilung nicht geschmälert, die Stimmrechtsverhältnisse bleiben gleich. Dafür soll es nun einfacher sein, neue Aktien auszugeben und neues Geld zu beschaffen.

Die Aktionäre haben mit über 97 Prozent auch der vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Namensänderung zugestimmt. Auf dem Papier heisst die Firma künftig Swiss Steel Holding AG. Gegen aussen tritt das Unternehmen aber künftig aber unter dem Namen Swiss Steel Group auf. Der Grund für die unterschiedliche Benennung soll laut «CH Media» juristischer Natur sein. Die Konzernzentrale bleibt in Luzern.

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