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Schifffahrten auf dem Zugersee boomen
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Auf dem Zugersee erfährt die Gastronomie eine Änderung. (Bild: zvg )

Sommerwetter beschert rekordverdächtige Zahlen Schifffahrten auf dem Zugersee boomen

2 min Lesezeit 20.06.2019, 10:55 Uhr

Schönes Wetter, mehr Gäste und mehr Gewinn: Die Schifffahrt für den Zugersee AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Trotzdem ächzt die Gesellschaft weiter unter dem kantonalen Sparpaket. 

Die Saison 2018 war geprägt von langanhaltend schönem Wetter, was sich in rekordverdächtigen Gästezahlen zeigte. Dies hält Schifffahrt für den Zugersee AG (SGZ) in einer Mitteilung anlässlich der Generalversammlung fest.

Um 14,3 Prozent von 98’195 auf 112’201 nahmen die Frequenzen auf den regulären Kursfahrten gegenüber dem Vorjahr zu. Auch die Extrafahrten verzeichneten ein Wachstum von 17,3 Prozent. 163 Mal wurden die Schiffe auf dem Zugersee für Hochzeiten, Firmenanlässe oder Geburtstagsfeiern gebucht. Dies spiegelte sich auch im Jahresergebnis wieder. Die Erträge nahmen um über 80’000 Franken zu und erreichten 2,83 Millionen Franken. Erreicht wurde ein Jahresgewinn von erfreulichen 20’266 Franken. 

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Herausforderungen während des Jahres

Das Jahr begann mit wichtigen Reparaturen und Servicearbeiten. Hierzu wurde das MS Schwyz ausgewassert, um Reparaturen am Bug und die Schalenkontrolle für das Bundesamt für Verkehr (BAV) durchzuführen sowie die Unterwasserseite neu zu streichen. Das heisse Sommerwetter sorgte für erfreuliche Gästezahlen, hatte für den Betrieb aber auch seine Tücken. Der Seepegel sank zusehends. Dank der langjährigen Erfahrung der Schiffscrew konnten jedoch alle Stationen über die gesamte Saison hinweg bedient werden. 

Ärger über Sparpaket

Das Entlastungsprogramm des Kantons Zug beschäftigt die SGZ weiterhin stark. Der geforderte minimale Kostendeckungsgrad von 70 Prozent ist eine riesige Herausforderung für die SGZ und die Ägerisee Schifffahrt (AeS), heisst es in der Mitteilung. Mit der Offerte 2019 erhielt die Regierung einen Massnahmenplan. Darin wurden die nötigen Schritte aufgezeigt, um den geforderten Kostendeckungsgrad zu erreichen. Die SGZ ist in Kontakt mit dem Kanton, um das weitere Vorgehen zu klären. 

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