Schaubs Traumtor reicht dem FCL nicht zum Sieg
  • News
Die Muse hat den Künstler geküsst: Louis Schaub (rechts) lässt sich nach dem Treffer zum 1:0 in Vaduz von seinen Luzerner Teamkollegen Pascal Schürpf und Martin Frydek (links) feiern. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Später Ausgleich gegen Vaduz kassiert Schaubs Traumtor reicht dem FCL nicht zum Sieg

2 min Lesezeit 1 Kommentar 24.02.2021, 20:23 Uhr

Der FC Luzern gibt in Vaduz einen sicher geglaubten Sieg preis: In der Nachspielzeit kassiert der in der zweiten Halbzeit nachlässig gewordene FCL den Ausgleich zum 1:1. Diese Enttäuschung hat er sich selber zuzuschreiben.

Die Luzerner haben im «Ländle» zwar gepunktet, aber eine stabile Mannschaft hätte den Sieg geholt. Das 1:1 in der 93. Minute durch Matteo Di Gusto, der schon im November den Penalty zum späteren 1:1 in Luzern herausholte, ist zuwenig. Damit hat der Aufwärtstrend der Luzerner einen unnötigen Rückschlag erlitten.

Dabei begann aus Luzerner Sicht alles wie nach Drehbuch: Wer das vierte Saisontor von Louis Schaub gesehen hat, kam nicht darum herum, es mit Superlativen zu beschreiben: Mit dem linken Aussenrist haute der 26-jährige Österreicher den Ball aus rund 22 Metern ins linke Lattenkreuz zum 1:0 für die Luzerner.

Eine lebenslange Erinnerung

An einen solch aussergewöhnlichen Moment wird sich ein Kicker ein Leben lang erinnern. Zumal sich Louis Schaub in der Schweiz in erster Linie einen Namen als Vorbereiter und nicht als Torschütze gemacht hat. Mit acht Torvorlagen in 21 Einsätzen für den FCL führt er die Bestenliste in der höchsten Schweizer Liga an.

Aber man muss auch sagen: Champagner-Fussball boten die zweiterfolgreichste Mannschaft dieses Jahres (Vaduz) gegen die dritterfolgreichste (Luzern) nicht über die gesamte Spielzeit. Vielmehr war das Spielgeschehen meist Kampf und Chrampf.

FCL wird fehlerhaft und fahrig

Aber auch in dieser Disziplin vermochten Fabio Celestinis Mannen lange zu bestehen. Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit, als eine Reaktion gefordert war, nahmen die Gastgeber das Spieldiktat in die Hand. Die gefährlichste Aktion hatte in dieser Phase Tunahan Cicek, der einen Schuss knapp neben den rechten Pfosten der Luzerner setzte (49.).

Aber die Luzerner verloren den Faden und präsentierten sich zunehmend fehlerhaft und fahrig. So gelang es ihnen im 21. Meisterschaftsspiel nicht, den eigenen Kasten zum fünften Mal rein zu halten. Stattdessen kassierten sie im siebten Spiel dieses Jahres ein ärgerliches zehntes Gegentor.

Am Sonntag kommt es nun auf der Allmend zum Duell der offensiv besten Mannschaften der Liga: Der FCL (35) empfängt Leader und Titelverteidiger YB (38). Ein Punktgewinn der Luzerner wird abermals über das Verhindern von Gegentoren gehen.

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

1 Kommentare
  1. Mac Tanner, 25.02.2021, 06:39 Uhr

    Mit dem Schwegler gewinnst du keinen Blumentopf mehr!

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF