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«Rüdiger Mötzli» sammelt die Sorgen der Luzerner
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Screenshot der neuen Facebook-Gruppe «Sorgenbriefkasten».

Neue Facebook-Gruppe «Sorgenbriefkasten» «Rüdiger Mötzli» sammelt die Sorgen der Luzerner

2 min Lesezeit 03.08.2016, 08:39 Uhr

In der Stadt Luzern gibt es ein neues Sprachrohr: Der «Sorgenbriefkasten» auf Facebook will den Sorgen der Bürger eine Plattform bieten. Und verbreitet erstmal Unwahrheiten.

«Rüüdiger Mötzli» heisst der Administrator der neuen Facebook-Gruppe «Sorgenbriefkasten». Aktuell hat die Gruppe knapp 240 Mitglieder, Tendenz schnell steigend.

Mötzli schreibt: «Wir bieten Hand, Ihre Sorgen loszuwerden!» Beweggründe für die Gruppe seien Vorkommnisse in der Stadt gewesen, die wieder einmal genügend Grund gäbe, «um am gesunden Menschenverstand zu zweifeln».

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Konkret seien das Themen wie die umstrittenen Lichter beim Hotel Schweizerhof (zentralplus berichtete), das Aus des Eisfeldes beim KKL (zentralplus berichtete). Mötzli dazu: «Die Stadt kämpft munter an allen Fronten weiter, damit diese weitere Reglemente kreieren und umsetzen darf.» Die Gruppe will sich wehren gegen neue Reglemente der Stadt.

Schafft die Stadt munter Stellen?

Die Gruppe behauptete bis am Mittwochmorgen, dass die Stadt Luzern munter Stellen schaffe: Die städtische Abteilung Stadtraum und Verwaltung in den letzten Jahren von vier auf 28 Stellen angewachsen sei, «um sich Arbeit aufzuhalsen». Inzwischen hat die Gruppe ihre Beschreibung geändert, nachdem Melchior Bendel von der Kommunikation der Stadt Luzern gegenüber «20 Minuten» berichtigte: «Die Behauptung, dass früher vier Personen die Arbeit der heutigen Abteilung Stadtraum und Veranstaltung erledigt haben und heute dazu 28 Personen beschäftigt sind, entbehrt jeglicher Grundlage.»

Ansonsten sagt Bendel zur neuen Facebook-Gruppe: «Für kritische und konstruktive Feedbacks haben wir immer ein offenes Ohr.» Er hoffe, dass die Initianten mit den Vorschlägen auf die Stadt zukomme.

Prominenter Fürsprecher der Gruppe ist etwa FDP-Kantonsrat Daniel Wettstein, er schreibt in der Gruppe: «Mehr Augenmass in der Stadtbürokratie. Wir sind nicht dazu da immer neue Vorschläge zu machen für die Verwaltung. Die Verwaltung sollte umgekehrt für die Bevölkerung und die Wertschöpfende Wirtschaft da sein.»

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