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Routinerter Sechser: SC Kriens zaubert Burim Kukeli aus dem Hut
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Burim Kukeli wechselt vom FC Sion zum SC Kriens. (Bild: freshfocus/ Martin Meienberger )

Trainingsauftakt: Stürmer und Goalie gesucht Routinerter Sechser: SC Kriens zaubert Burim Kukeli aus dem Hut

3 min Lesezeit 18.06.2019, 15:23 Uhr

Bereits seit November baggerte SCK-Sportchef Bruno Galliker an Burim Kukeli. Nun ist Galliker glücklich, seinen Königstransfer zum Trainingsauftakt präsentieren zu können. Weitere Transfers stehen jedoch noch an.  

Der SC Kriens freut sich über zwei Neuzugänge. Die beiden Mittelfeldspieler Burim Kukeli (35) und Asumah Abubakar (22) stossen auf die kommende Saison zum Sportclub. 

 «Wir waren schon länger auf der Suche nach einem routinierten Spieler, der uns im Zentrum die nötige Stabilität bringt», sagte Bruno Galliker diesen Dienstag vor den Medien. Er bezeichnet Kukeli als «Top-Transfer mit grossem Leistungsnachweis». Kukeli spielte zwischen 2008 bis 2012 für den FC Luzern, danach landete er via Zürich beim FC Sion. Er absolvierte 27 Spiele für die albanische Nationalmannschaft und spielte unter anderem an der EM 2016 gegen die Schweiz.

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Fortgeschrittenes Alter kein Problem

Galliker erklärte, dass der erste Kontakt mit dem 35-Jährigen bereits Ende November stattfand. Ein Wechsel zur Rückrunde zerschlug sich jedoch. Jetzt ist Galliker froh, dass es geklappt hat. Nebst seiner Tätigkeit in der ersten Mannschaft wird Kukeli auch als Verteidiger-Trainer im Nachwuchs eingesetzt. «Wir möchten ihm ermöglichen, ein Bein in die Nachwuchsarbeit zu bekommen», so der Sportchef.

Gar kein Thema ist für die Kriens-Verantwortlichen das Alter Kukelis. «Das spielt im heutigen Fussball kaum eine Rolle», erklärte Trainer Bruno Berner. Fehlende Schnelligkeit könne mit gutem Stellungsspiel wettgemacht werden.

Weiter verkündete der SC Kriens den Zuzug des 22-jährigen Flügelspielers Asumah Abubakar. Der Portugiese mit ghanaischen Wurzeln spielte zuletzt für den niederländischen Club MVV Maastricht in der zweiten Liga der Niederlande. «Wir erhoffen uns, mit ihm ein neues unbekanntes Element in unser Spiel zu bringen», sagt Galliker. Fix übernimmt der SCK die bereits letzte Saison ausgeliehenen Omer Dzonlagic vom FC Thun und Dario Ulrich vom FC Luzern. Die Leihe von Albin Sadrijaj vom FC Zürich wurde um ein halbes Jahr verlängert. «Mit Igor Tadic haben wir zudem bereits einen Stürmer verpflichtet, der weiss, wo das Tor steht», so Galliker.

Stürmer und Torwart gesucht

«Vor einem Jahr haben wir bewusst nicht zu viel geändert. Wir wollten den Aufstiegselan mitnehmen», erklärt Sportchef Galliker. Eine Analyse habe ergeben, dass man nun für die zweite Saison weniger Breite, dafür mehr Erfahrung im Team brauche. Deshalb sei es nun auch zur Trennung von einigen Spielern gekommen. Darunter Skumbim Sulejmani oder Stefano Cirelli.

Die Kaderplanungen sind damit aber noch nicht abgeschlossen. Berner zeigte sich zwar zufrieden mit den bereits gemachten Transfers, machte aber auch klar, dass insbesondere auf der Stürmerposition noch Handlungsbedarf besteht. Saleh Chihadeh wechselt bekanntlich zum FC Thun.

Aktuell testet der SC Kriens deshalb mehrere Spieler. Es handelt sich um die beiden Stürmer Rrezart Hoxha (FC Wil) und Célien Wicht (SC Cham) sowie Mittelfeldspieler Dilan Qela (Neuchatel Xamax). Mit Fabian Zizzi testet der SC Kriens auch einen 19-jährigen Torwart, der aus der Jugend des FC Luzern stammt.

Kriens macht in der Goalie-Frage Druck

Dass der SC Kriens noch einen Torwart holen wird, steht ausser Frage. Berner möchte gerne mit Simon Enzler weiterarbeiten. Der 21-Jährige ist nach einem Jahr Leihe in Kriens zum FC Luzern zurückgekehrt. Ob er die Nummer 1 wird, steht jedoch noch in den Sternen (zentralplus berichtete). Ewig warten möchte man in Kriens auf den Entscheid nicht. Berner sagt: «Diese Woche lassen wir verstreichen, dann müssen wir reagieren.»

Zu den Saisonzielen sagt der Trainer: «Die zweite Saison in der Challenge League wird hart.» Oberstes Ziel sei der Ligaerhalt, jedoch wolle man sich jedes Jahr verbessern, was mit Rang 7 erreicht wäre. Dass dies ohne Aufsteigerbonus schwierig wird, sei man sich aber durchaus bewusst.  

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