Rothenburger Beizer übernehmen «Schifflände» in Zürich
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Das Restaurant Schifflände befindet sich in Maur am Greifensee. (Bild: Facebook)

Bekanntes Ausflugsrestaurant Rothenburger Beizer übernehmen «Schifflände» in Zürich

2 min Lesezeit 21.01.2021, 11:41 Uhr

Das Restaurant Schifflände in Maur (ZH) sucht seit September nach einer neuen Mieterin. Nun ist man fündig geworden: Ab 2022 wird das Gastrounternehmen Remimag aus Rothenburg das Restaurant übernehmen.

Der Kanton Zürich ist für die Remimag Gastronomie AG aus Rothenburg kein Neuland. Das Familienunternehmen betreibt bereits etwa das Albisgütli in der Stadt Zürich oder die Wirtschaft Schönegg in Wädenswil. Insgesamt 28 Betriebe werden von der Remimag geführt. Nun kommt ein neuer hinzu.

Das Gastrounternehmen wird ab 2022 das Restaurant Schifflände in Maur ZH führen. Der Zürcher Regierungsrat hat den Mietvertrag genehmigt, wie es in einer Mitteilung heisst. Geplant ist eine umfassende Instandsetzung des seit September geschlossenen Restaurants. Diese soll bis im Sommer 2022 beendet sein, damit der Betrieb ab dann losgehen kann. Der Mietvertrag gilt für fünf Jahre.

«Wir wollen vom bedienten Restaurant bis zur Selbstbedienungsterrasse für jede Zielgruppe die passende Auswahl anbieten», wird Bastian Eltschinger, Geschäftsleiter der Remimag Gastronomie AG, in der Mitteilung zitiert. Das Angebot soll aus saisonalen und regionalen Zutaten gestaltet werden. «Das Herzstück auf der Speisekarte sind exzellente Fischgerichte, gepaart mit alten Küchenklassikern, neu interpretiert», führ Eltschinger aus. Auch die Weinkarte soll vielfältig ausfallen.

Sanierung kostet knapp 7 Millionen Franken

Das Restaurant Schifflände gilt als Ausflugsziel, da es einen Blick auf den Greifensee bietet. Die Liegenschaft wurde 1960 an einer konkursamtlichen Ersteigerung vom Kanton Zürich erworben. Das Restaurant wurde 1994 als Ersatzneubau erstellt. Für die erste grössere Instandsetzung hat der Regierungsrat Ausgaben von 6,9 Millionen Franken bewilligt. Der Start der Arbeiten ist für April geplant.

Erneuert werden muss etwa die Gastroküche, die nicht mehr den Anforderungen des Lebensmittelinspektorats entspricht. Mehrere Bereiche müssen zudem saniert werden. Wegen Wassereinbrüchen bei ungünstiger Witterung oder bei hohem Pegelstand sind auch im Keller Arbeiten nötig.

Zudem genügt das Gebäude im jetzigen Zustand nicht mehr den Brandschutzvorschriften. Die Technik ist ebenfalls veraltet. Die Ölheizung wird durch eine Wärmepumpe ersetzt, gleichzeitig soll auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert werden. Für diese umfassenden Arbeiten bleibt rund ein Jahr Zeit.

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