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Rentnerin stirbt nach Zwangsräumung

1 min Lesezeit 16.02.2014, 08:29 Uhr

Es habe die Miete nicht mehr bezahlt und war mit dem Haushalt überfordert: Ein altes Ehepaar musste vor zwei Wochen seine Wohnung in der Stadt Luzern verlassen. Für den Mann habe die Zwangsräumung im Heim geendet – für die Frau auf dem Friedhof, wie die «Neue Luzerner Zeitung» am Sonttag mitteilte.

Monatelang hätten sie gehofft, doch noch in ihrer Wohnung in der Luzerner Innenstadt bleiben zu können. Doch der Vermieter eines Luzerner Rentner-Paars habe nach etlichen Reklamationen aus der Nachbarschaft und ausstehender Mietzinse keine andere Möglichkeit mehr gesehen, als die Wohnung per Gerichtsentscheid räumen zu lassen – begleitet von der Luzerner Polizei, so der Bericht.

Dies war für die knapp 80-jährige Frau zu viel: Als sie am Tag vor der Wohnungsräumung am Telefon noch einmal verzweifelt auf einen Polizeibeamten einredet, sei sie zusammengebrochen und kurz darauf im Spital verstorben. Ihr Mann, auch nicht mehr bei bester Gesundheit, wurde daraufhin in ein Alters- und Pflegeheim eingewiesen.

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Mehrere Zwangsräumungen pro Jahr

Ein ähnlich dramatischer Fall einer Wohnungsräumung sei in Luzern nicht bekannt. Durchaus regelmässig aber komme es vor, dass Mieter per Gerichtsentscheid ihre Wohnung verlassen müssen. Beim Luzerner Hauseigentümerverband spreche man von zwei bis drei Zwangsräumungen pro Jahr.

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