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Rennen um zweiten Zuger Ständeratssitz wird zum Dreikampf
  • Politik
Wer macht am 17. November das Rennen? Tabea Zimmermann Gibson, Heinz Tännler oder Matthias Michel? (Bild: Montage sib)

Michel, Tännler und Zimmermann Gibson treten an Rennen um zweiten Zuger Ständeratssitz wird zum Dreikampf

1 min Lesezeit 2 Kommentare 22.10.2019, 12:32 Uhr

Aus sieben mach drei: Im zweiten Wahlgang für den Zuger Ständeratssitz treten Matthias Michel, Heinz Tännler und Tabea Zimmermann Gibson an.

Bereits heute Vormittag machte Heinz Tännler (SVP) klar, dass er für den zweiten Wahlgang für den Ständerat vom 17. November antreten wird. Auch die Linken machten bereits deutlich, dass sie auf die Karte Tabea Zimmermann Gibson (ALG) setzen werden, derweil Barbara Gysel (SP) auf einen zweiten Wahlgang verzichtet (zentralplus berichtete).

Bis zum Wahlanmeldeschluss um 12 Uhr sind bei der Zuger Staatskanzlei für den zweiten Wahlgang insgesamt drei Wahlvorschläge eingereicht worden. Neben Tännler und Zimmermann Gibson geht es auch für Matthias Michel (FDP) in die zweite Runde.

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Nicht mehr antreten werden neben Gysel Andrea Sidler Weiss (parteilos) und Stefan Thöni (Parat), die mit 2’598 respektive 1’626 im ersten Wahlgang erwartungsgemäss chancenlos blieben. Seinen Sitz im Stöckli verteidigen konnte am Sonntag Peter Hegglin (CVP), der mit 19’909 Stimmen das absolute Mehr erreichte.

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2 Kommentare
  1. sputincanin, 01.11.2019, 17:10 Uhr

    Ständeratswahl: Der ideale Alternative für Zug!

    Die Resultate der Wahlen vom 20. Oktober haben mich persönlich sehr gefreut: Endlich schaffte es eine (erfahrene) Politikerin aus dem Kanton Zug in den Nationalrat! Ebenfalls schien nach der ersten Runde der Ständeratswahl alles klar: Der Bisherige heimste seinen entsprechenden Bonus ein – und der Sattelfeste aus Zug erhielt die zweitmeisten Stimmen. Zwar mit knappem Vorsprung, aber in Anbetracht der Vorlagen seines schärfsten Konkurrenten – tolles ESAF, Kantonsfinanzen im Griff sowie geschlossene Unterstützung der stärksten Partei – ein super Ergebnis, das auch auf einen klaren Ausgang im zweiten Wahlgang hoffen liess.
    Und dann die Nachricht, dass die ALG auch ins Rennen steigt – Ziel: «Erste Ständerätin Zugs». Als ob die grüne Welle der Nationalratswahl nun einfach weiter rollen würde! Ohne die Kompetenzen der ALG-Kandidatin anzuzweifeln oder gar in Frage zu stellen – sie bekam eine meiner Stimmen im ersten Wahlgang – bin ich der Meinung, dass sie im zweiten Wahlgang keine realistische Chance mehr hat und die Mitte (FDP) mehr Stimmen kosten wird als die Rechte (SVP). Für mich folgt daraus, dass die ALG den SVP-Kandidaten unterstützen will.
    Dabei hat frau/man eine ideale Wahlalternative, nämlich den alt Regierungsrat von der FDP.Die Liberalen: Sein Leistungsausweis als Vorsteher von Bildungs- und Volkswirtschaftsdirektion umfasst nicht nur «grüne» Anliegen wie Verkehr (Erweiterung der Stadtbahn, Einsatz für Zimmerberg Basistunnel) und Bildung (Entwicklung des Kantons zu einem Hochschulstandort, Förderung einer zukunftsgerichteten Landwirtschaft) und selbst gelebte Nachhaltigkeit (besitzt kein Auto, ist ÖV-Nutzer und überzeugter Velofahrer). Sein Interesse an und seine Kompetenz in Technologie und Innovation haben wesentlich dazu beigetragen, dem Standort Zug neue Impulse zu verleihen. Erwähnt seien hier nur die pulsierenden Start-Ups im LG-Areal, die Blockchain-Szene und der Beitritt von Zug zum Wirtschaftsraum «Greater Zurich Area». Last but not least prädestiniert ihn ein etabliertes Netzwerk, seine Mehrsprachigkeit sowie die ausgewiesene Kooperationsfähigkeit geradezu fürs Stöckli.