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René Weiler: «Bei Basel ist man sich das nicht gewohnt»
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Rechnet mit einem Basler Feuerwerk: FCL-Trainer René Weiler. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Taumelnder Serienmeister: Kann FCL profitieren? René Weiler: «Bei Basel ist man sich das nicht gewohnt»

2 min Lesezeit 25.09.2018, 15:01 Uhr

Am Mittwochabend trifft der FC Luzern auf den angeschlagenen FC Basel. Trotz der schwierigen Lage des Serienmeisters der vergangenen Jahre warnt FCL-Trainer René Weiler aber vor zu viel Euphorie. Die einzige Strategie des FCL ist, im St.-Jakob-Park nicht gleich unter die Räder zu kommen. 

Die krachende 1:7-Niederlage des FC Basel am vergangenen Sonntag gegen Meister YB hat die Fussballschweiz aus den Angeln gehoben. Vielerorts wurde eine düstere Zukunft des Serienmeisters vom Rheinknie gezeichnet. Ist dies also die grosse Chance für den Rest der Liga, den Baslern endlich mal wieder den Meister zu zeigen?

Als Erstes wird sich in der Sache am Mittwochabend (20 Uhr) der FC Luzern versuchen. Und zwar auswärts im St.-Jakob-Park. Auch wenn die Ausgangslage auf dem Papier noch immer klar für Basel spricht, hätten die Innerschweizer sicher nicht die schlechtesten Karten, glaubt FCL-Trainer René Weiler.

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Der FCL muss auf der Hut sein

Das Ereignis vom vergangenen Sonntag könne durchaus ein Vorteil für den FCL sein. «Es ist möglich, dass beim FC Basel eine gewisse Verunsicherung herrscht», so der Übungsleiter. «Bei Basel sind sie sich an solche Situationen mit Ausnahme der letzten Situation schlicht nicht gewohnt.»

Hinzu komme der Druck, der zweifelsfrei auf der Mannschaft laste. «Gleichzeitig gehe ich aber auch davon aus, dass sie hochkonzentriert und aggressiv sein werden und einen enormen Druck aufbauen», so Weiler. Ausserdem rechnet er damit, dass die Basler sehr viele Emotionen ins Spiel bringen werden.

Könnte Luzern mit einem guten Start und einem frühen Tor den angeschlagenen Baslern aber allenfalls den letzten Zahn ziehen und das Spiel in gewünschte Bahnen lenken? Daran glaubt Weiler nicht: «Der FCB muss das Spiel diskussionslos gewinnen und wird gleich zu Beginn vehement das erste Tor suchen», sagt er. «Basel wird sofort nach dem Anpfiff wie die Feuerwehr kommen.» Da müsse man auf der Hut sein. Es gebe deshalb nur eine Strategie: «Wir müssen einfach versuchen, so gut es geht dagegenzuhalten, und für uns das Beste rausholen», blickt Weiler voraus.

Basel bleibt Basel

Trotz der ungemütlichen Lage am Rheinknie schiebt Weiler die Favoritenrolle also gekonnt dem Gegner zu. «Es ist immer noch der FC Basel, der am Mittwoch vor den eigenen Fans spielt.» Die Mannschaft werde folglich auch auf dem Platz zeigen wollen, wer der Chef. «Basel ist zusammen mit YB nach wie vor die beste Mannschaft im Land. Das lässt sich nicht wegdiskutieren», sagt Weiler mit Nachdruck.

Hängende Köpfe beim FCB nach der 1:7-Niederlage gegen YB:

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