Spurensuche im Crypto Valley

Wie wäre es mit einem Zuger Stadtrundgang der anderen Art?

Ein neuer Stadtrundgang in Zug dokumentiert die Entstehungsgeschichte des Crypto Valley. (Bild: Andreas Busslinger)

Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt entwickelt sich in Zug das Crypto Valley. Nun gedenkt ein Stadtrundgang aus Video-Interviews mit entscheidenden Figuren der Krypto-Welt der Entwicklung.

In Angesicht der zentralen Bedeutung Zugs für die Fintech-Branche entwarf der Dokumentarfilmregisseur Manuel Stagars jüngst die «Krypto-Tour» mit dazugehöriger Website. Bei dieser Tour handelt es sich um einen Zuger Stadtrundgang. An verschiedenen Standorten erzählen Zuger Politiker und entscheidende Figuren der Blockchain-Welt die Entstehungsgeschichte des Crypto Valley. Zugänglich ist der Stadtrundgang in der CityBot-App, wie die Stadt Zug am Montag mitteilt.

Das Geschäft mit Krypto-Währungen erlebte in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Viele Menschen lockt die Hoffnung auf grosse Gewinne per Mausclick, die sich bequem vom eigenen Sofa aus erwirtschaften lassen. Nicht wenige folgen hierbei der Expertise von Krypto-Influencern (zentralplus berichtete).

Lange Zeit vor dem Hype der breiten Masse um die Internet-Coins entwickelte sich in Zug das Crypto Valley. Eine Hochburg für «Krypto-Jünger» (zentralplus berichtete). Seit 2013 gedeiht in der Stadt das weltweit grösste Blockchain- und Krypto-Ökosystem der Welt. Mittlerweile sind in Zug über 800 Blockchain-Unternehmen ansässig, die über 4400 Mitarbeiterinnen beschäftigen. Zudem lancieren die Universität sowie die Hochschule Luzern ein Blockchain-Forschungsprojekt, für das der Kanton Zug 40 Millionen Franken sprach (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
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