Regionales Leben
Pächter wirft das Handtuch

Traditionshaus auf der Luzerner Allmend bleibt geschlossen

Die Wirtschaft zum Schützenhaus auf der Luzerner Allmend.

(Bild: les)

Das Schützenhaus auf der Allmend wird seine Tore nicht mehr öffnen. Eine knappe Botschaft an die Gäste lässt Streitereien im Hintergrund vermuten.

Die Botschaft ist kurz aber deftig: «Entgegen unserer Ankündigung von letzter Woche, werden wir das Restaurant aufgrund von unüberbrückbaren Differenzen mit dem Vermieter nicht mehr öffnen.»

Das Schreiben auf der Webseite der Wirtschaft Schützenhaus richtet sich an die Gäste. Diesen wünscht man gute Gesundheit und hofft auf ein baldiges Ende der Pandemie. «Unseren Mitarbeiter wünschen wir viel Glück bei der Arbeitssuche.»

Opfer der Pandemie?

Die Schützengesellschaft der Stadt Luzern habe Kenntnis davon, dass die Betreiberfirma des Restaurants, die Schützenhaus Allmend GmbH, beim Konkursamt ihre Bilanz deponiert hat. Das berichtet die «Luzerner Zeitung». Die Stadtschützen sind Eigentümer der Wirtschaft zum Schützenhaus.

Unklar ist der Grund für den Gang zum Konkursamt. Es liegt jedoch nahe, dass der Mietpreis zu Meinungsverschiedenheiten führte. Da die Grossanlässe in der Allmend ausfallen, fehle der Umsatz des Traditionshauses, wird Renato Steffen, Präsident der Schützengesellschaft zitiert. Für ihn sei das Schützenhaus denn auch eines der ersten wirtschaftlichen Opfer der Corona-Krise.

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