Siegerprojekt liegt vor

So soll die neue Schule Meierhöfli in Emmen aussehen

So könnte die geplante Doppelsporthalle unter der Schulanlage Meierhöfli aussehen. (Bild: zvg)

Das Siegerprojekt für die Erweiterung der Schulanlage Meierhöfli in Emmen steht fest. Etliche Änderungen sind vorgesehen – Emmer Bildungs- und Kulturdirektor wittert grosses Potenzial für eine Stärkung des gesamten Quartiers.

Die Luzerner Gemeinde Emmen kämpft mit Platzproblemen im Schulwesen (zentralplus berichtete). Besonders betroffen ist hierbei der südliche Teil der Gemeinde – Gersag, Meierhöfli und Seetalplatz – in dem der Platz knapp wird.

Ein Schritt zur Lösung des Problems ist die Erweiterung der Schulanlage Meierhöfli, die bis im Sommer 2028 umgesetzt werden soll. In einer Mitteilung der Gemeinde ist zu lesen, dass die Schulanlage bereits heute stark überbelegt sei und zudem im wachstumsstärksten Einzugsgebiet der Gemeinde liege. Es besteht Handlungsbedarf.

Diese Änderungen sind geplant

Nun liegt das Siegerprojekt für die Erweiterung der Schule vor, wie die Gemeinde mitteilt. Die Kosten für den Neubau beliefen sich laut Mitteilung auf 31,4 Millionen Schweizer Franken. Die Umsetzung sähe einen zweigeschossigen Neubau mit Doppelsporthalle und darüber liegenden Unterrichtsräumen für sechs Primarklassen vor. Zudem sollen die Aussenräume umfassend erneuert, die Schulanlage barrierefrei zugänglich gemacht und die bestehenden Bauten energetisch aufgewertet und funktional angepasst werden.

So soll die neue Doppelsporthalle aussehen (Bild: zvg)

In einer ersten Phase von Januar 2026 bis Juli 2027 soll der Neubau aus dem Boden wachsen, sodass er dann in der zweiten Phase als Provisorium zur Verfügung stehen könne. In dieser soll von Juli 2027 bis Juli 2028 der alte Sporttrakt zur Kulturhalle umfunktioniert werden und die weiteren Bestandesbauten für die geplanten Umnutzungen vorbereitet werden. Am 22. September 2024 wird das Emmer Stimmvolk an der Urne über das Projekt befinden.

Stärkung für das gesamte Quartier

Der Emmer Bildungs- und Kulturdirektor Brahim Aakti sieht im Siegerprojekt einen Mehrwert für alle Quartierbewohner und nicht bloss für die Schüler, wie es in der Mitteilung heisst. Die Kulturhalle könne zum neuen Emmer «Lieblingsort» und Quartiertreffpunkt werden. Die Halle biete Platz für bis zu 300 Personen und verfüge über Infrastrukturen für Konzerte, Vereinsversammlungen und andere kulturelle Anlässe.

Die neue Doppelsporthalle schaffe dem begrenzten Platz für Vereins-, Schul- und Freizeitsport Abhilfe. Durch die neu gestalteten Grünflächen gewinne die Schulanlage zudem an Attraktivität als öffentlicher Aufenthalts- und Begegnungsort.

Verwendete Quellen
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