Bier gegen Telefonnummer

Schutzkonzept in der Gastrobranche: So streng wird die Happy-Hour

Die Beizen dürfen wieder öffnen - aber unter strengen Auflagen. (Symbolbild: Julianna Arjes/Unsplash) (Bild: Symbolbild: Julianna Arjes/Unsplash)

Immer mehr Inhalte des Schutzkonzeptes für Gastrobetriebe sickern an die Öffentlichkeit. Klar ist, dass Kontaktangaben gemacht werden müssen. Die Maskenpflicht für Serviceangestellte fällt jedoch weg.

Wer eine Beiz betritt, muss künftig Vorname, Nachname und Telefonnummer angeben. Diese Daten müssen danach 14 Tage lang aufbewahrt werden, damit ein allfälliger Ausbruch des Coronavirus genau zurückverfolgt werden kann. Dies berichten am Dienstag sowohl «Blick» wie auch «CH Media».

Gastrobetriebe müssen ausserdem Auskunft darüber geben können, welcher Kellner welche Tische bedient hat. Diese Informationen müssen ebenfalls 14 Tage gespeichert werden.

Keine Live-Musik, kein Maskenzwang

Gemäss Entscheid des Bundesrates sind maximal vier Personen pro Tisch erlaubt. Ausgenommen sind Eltern und Kinder. Live-Musik, Billard, Dart und andere Unterhaltungsangebote bleiben bis auf Weiteres verboten.

Es bestehe zwar die Empfehlung zum Maskentragen für das Personal, einen Zwang zum Mundschutz soll es aber nicht geben. Überall, wo Leute warten, braucht es zudem Abstandslinien. Auch Desinfektionsmittelstationen müssen aufgestellt werden.

Brisant: Weder der Branchenverband noch der Bund wird die Beizer mit Masken oder mit Desinfektionsmittel versorgen.

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5 Kommentare
  • Profilfoto von Andreas Peter
    Andreas Peter, 05.05.2020, 17:05 Uhr

    Huhu? Es ist vorbei! Es gab keine Krise bei uns und es wird auch keine «Wellen» mehr geben.
    Einfach jetzt aufhören. Nicht in die Länge ziehen, nur um das Gesicht zu wahren.
    Die Politik hat schon genug Schaden angerichtet wegen NICHTS!
    OK, vielleicht konnte man das am Anfang nicht wissen, aber jetzt kann man es wissen!

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    • Profilfoto von Peter Bitterli
      Peter Bitterli, 05.05.2020, 18:45 Uhr

      Wow! Genau meine Worte. Steht bei Ihnen noch nicht die Polizei vor der Türe? Werden Sie in der Migi nicht von obrigkeitshörigen Grünen angepöbelt? Hat sich das Wahrheitsministerium noch nicht eingeschaltet?

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      David L, 05.05.2020, 19:12 Uhr

      @ Peter & Bitterli

      Natürlich. Ich schlage vor, wir schaffen die Feuerwehr auch gleich ab. Die ganze Sache mit den Bränden ist sowieso nur Unsinn… oder wann gab es das letzte Mal einen Stadtbrand? Eben! Alles nur viel Lärm um nichts.
      Selbiges gilt natürlich für die Kläranlagen! Oder sind Sie etwas schonmal wegen dreckigem Wasser krank geworden? Nein? Also brauchts auch keine Kläranlagen!

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    • Profilfoto von Andreas Peter
      Andreas Peter, 05.05.2020, 19:30 Uhr

      @David L: Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. 😉
      Aber wenn wir bei der Feuerwehr bleiben wollen, würde ich so sagen:
      Wie lange will die Feuerwehr noch Wasser auf das Haus spritzen, wenn die brennende Zeitung im Kamin schon seit Tagen erloschen und der Grossbrand ausgeblieben ist?

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    • Profilfoto von Peter Bitterli
      Peter Bitterli, 05.05.2020, 19:32 Uhr

      @ David L.:
      Was mich betrifft, so hab ich‘s begriffen mit dem, was der Herr Drosten übrigens fälschlicherweise „Präventions-Paradox“ nennt. Das ist ja auch richtig, auch wenn er es falsch bezeichnet. Es kommen jetzt aber allmählich Zahlen, medizinische, statistische, epidemiologische, über Mortalitäten, Sterbestatistiken, Infektionen etc., welche die Panik-Fernsehbilder ersetzen und den Blindflug in einen Sichtflug verwandeln. Wenn sich der Rauch lichtet, werden wir wissen, ob die Paniker recht gehabt werden. Mir ist‘s egal.
      Aber dies dann doch noch: Keine Feuerwehr und keine Kläranlage hat je so eine ökonomische, finanzielle, gesellschaftliche, psychische, medizinische Katastrophe angerichtet wie die „Massnahmen“ der Virologengetriebenen. Bleiben wir bei Ihren Bildern: Was wäre [Achtung Hypothese innerhalb der Metapher], wenn die Feuerwehr mit Kerosin spritzt und die Kläranlage Bakterien freisetzt? Und wieder raus aus der Metapher: Spitäler sind keine Kläranlagen, sondern Virenschleudern.

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