Kirche St. Oswald

Kirchenskulptur kracht in Zug auf den Boden

Eine Skulptur löste sich von der Westfassade der Kirche. (Bild: Kulturpunkte Zug)

Am vergangenen Dienstag löste sich eine Skulptur von der Westfassade der Stadtzuger Kirche St. Oswald. Dabei stürzte sie auf den Boden. Verletzt wurde niemand.

Das hätte böse ausgehen können: Kurz vor 9 Uhr löste sich am Dienstagvormittag eine Skulptur aus ihrer Figurennische an der St.-Oswald-Kirche mitten in Zug und krachte samt Konsole auf den Vorplatz des Gotteshauses. Wie die katholische Kirchgemeinde Zug mitteilt, kam dabei niemand zu Schaden.

Als Grund für den Zwischenfall schreibt die Kirchgemeinde: «Der sogenannte ‹saure Regen› und die starken Witterungseinflüsse haben den Alterungsprozess des Sandsteines wohl stark beschleunigt, so dass sich die Konsole samt Figur von der Fassade löste.»

Restliche Skulpturen werden nun überprüft

Verschiedene Experten seien kurz nach dem Ereignis vor Ort gewesen. Der Bereich um die Strebepfeiler sei abgesperrt. In den kommenden Tagen werde ein Gerüst aufgebaut. Ein erfahrener Steinbildhauer und Restaurator würden zeitnah die verbliebenen sieben Skulpturen überprüfen.

Der Korpus der Skulptur sei nicht komplett zerbrochen, jedoch hätten der Kopf, die Gliedmassen und die Kirche, welche der Heilige Wolfgang als Attribut bei sich trägt, gelitten, schreibt die katholische Kirchgemeinde Zug weiter. Die Figur des Heiligen Wolfgang ist gemäss der Kirche eine von acht Skulpturen, welche die Nischen der beiden Strebepfeiler im Bereich der Westfassade schmücken. Diese wurden von Jean Salvadè von Caslano und verschiedenen Steinbildhauern aus Zug in der Bauhütte bei St. Oswald gefertigt.

Versammlung genehmigt diverse Sanierungsprojekte und dauerhaftes Café

Weiter teilt die Kirchgemeinde mit, dass am Dienstag auch die Kirchgemeindeversammlung stattfand. Dabei seien das Budget 2024 und der Finanzplan 2025-2027 genehmigt worden. Zudem habe die Versammlung diverse Infrastrukturprojekte genehmigt. So beispielsweise einen Kredit über 100'000 Franken für die Anschaffung einer Ausstellungsvitrine in der Kapelle Maria Hilf, einen Kredit über 70'000 Franken für Renovationen des Pfarreizentrums St. Michael und einen Kredit über 400'000 Franken für Renovationen im Pfarreizentrum Gut Hirt.

Zudem genehmigte die Kirchgemeindeversammlung laut der Mitteilung auch den definitiven Betrieb des Cafés «d’Bauhütte». Dieses sei ursprünglich als dreijähriges Projekt gedacht gewesen. Es sei allerdings schnell zu einem beliebten ökumenischen Treffpunkt in der Zuger Altstadt geworden. «So ist für viele Zugerinnen und Zuger ein regelmässiger Treffpunkt entstanden – welchen es nun dauerhaft gibt», schreibt die Kirchgemeinde abschliessend.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilungen der katholischen Kirchgemeinde Zug
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