Regionales Leben
Gefährliche Treppe beim Bergsteig

Im Hochwacht-Quartier kommt es wegen Dunkelheit zu Stürzen

Das Känzeli ist ein beliebter Aussichtspunkt. Weniger lauschig ist hingegen der schlecht ausgeleuchtete Weg in der Mitte des Bildes. (Bild: Screenshot Googlemaps)

Der Bergsteig, ein kleiner Weg im Hochwacht-Quartier, ist schlecht ausgeleuchtet. Der Quartierverein fordert darum Verbesserungen von der Stadt.

Man kann es auch übertreiben mit dem Energiesparen. So zumindest sieht es der Quartierverein Hochwacht. In der neusten Quartierzeitung «Hochwacht-Post» kritisiert der Verein die schlechten Lichtverhältnisse entlang des Bergsteigs, einem kurzen Verbindungsweg zwischen Bergstrasse und -treppe.

«Energiesparen hin oder her: In unserem Quartier gibt es Wege, die nicht erst jetzt ungenügend beleuchtet sind», heisst es in der Zeitung. Die dunklen Verhältnisse seien insbesondere im Winter gefährlich, weil die Stufen im oberen Teil des Bergsteigs kaum noch zu erkennen seien.

Zusätzliche Gefahr für Fussgänger besteht dann, wenn es wegen winterlicher Temperaturen auch noch zu Glatteis kommt. Dann besteht regelrechte Sturzgefahr. Und das unmittelbar beim Känzeli, einer beliebten Aussichtsplattform im Quartier mit Blick über die Stadt und den See. Der Quartierverein weiss von mehreren Personen, die dort schon gestolpert oder gar gestürzt sind.

Darum fordert der Verein Massnahmen von der Stadt Luzern. «Der Quartierverein Hochwacht bittet die Stadt und die EWL, an gefährlichen Stellen, von denen es in unserem treppenreichen Quartier einige gibt, für eine Verbesserung zu sorgen.»

Quartierverein ist voll des Lobes für die Stadt

Vom Quartierverein gibt es aber nicht nur eine Schelte für die Stadt. In derselben Ausgabe und gleich auf Seite drei spricht der Verein der Stadt ein grosses Dankeschön aus. Dies, weil sie bei der Treppe, die zu erwähntem Känzeli hochführt, ein Geländer montiert hat. Zudem hat die Stadt dort ein morsches Bänkli abmontiert und zwei neue Bänke aufgestellt.

Das Schöne daran: Ausgelöst hatte der Quartierverein die Massnahmen mit einem offenen Brief an die Stadt in der Quartierzeitung. Keine zwei Wochen später waren die Wünsche des Vereins schon mehr als erfüllt.

Die erneute Aufforderung an die Stadt, bei der Beleuchtung gewisser Wege im Quartier über die Bücher zu gehen, dürfte darum kein Zufall sein.

Verwendete Quellen
  • Quartierzeitung «Hochwacht-Post»
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