Regionales Leben
Mehrere Strassen in der Innenstadt werden gesperrt

Die «Toten Hosen» in Luzern: Es gibt noch Tausende Tickets

Alive and kicking: Die «Toten Hosen» gastieren am 25. August auf der Luzerner Allmend.

(Bild: zvg / Website Die Toten Hosen)

In etwas mehr als einem Monat rocken die «Toten Hosen» die Luzerner Allmend. Doch auch wenn aktuell noch rund 5’000 Tickets zu haben sind, rechnet der Veranstalter mit einem ausverkauften Haus. Allerdings wird für den Mega-Event die Umgebung grossflächig gesperrt werden.

In gut fünf Wochen ist es so weit. Am 25. August rocken die Alt-Punker «Die Toten Hosen» aus Düsseldorf auf der Luzerner Allmend. Der Mega-Event soll die Massen an den Luzerner Stadtrand locken. Ähnlich wie vor zwei Jahren, als 70’000 Rockfans aus der ganzen Schweiz zu den Konzerten von «Iron Maiden» und «Rammstein» pilgerten (zentralplus berichtete).

Obwohl der Gig der «Toten Hosen» schon vor Monaten in verschiedenen Schweizer Medien gross angekündigt wurde, sind etwas mehr als einen Monat vor dem Anlass noch nicht alle Tickets weg. Ein nächster «Promoschub» wurde für Donnerstag angekündigt. Haben sich die Veranstalter also überschätzt?

Dieses Jahr «nur» 50’000 Besucher

Ilona Falk, Kommunikations- und Marketingverantwortliche des Organisators «Good News Productions», dementiert: «Bis jetzt haben wir über 45’000 Tickets abgesetzt. Wir rechnen damit, dass wir bis zum Konzert sämtliche 50’000 Tickets loswerden und dass die Allmend ausverkauft sein wird.»

Dass es dieses Jahr «nur» 50’000 und nicht 70’000 Rockfans sein sollen, habe den einfachen Grund, dass der Event heuer nur einen anstatt zwei Tage dauert. Auch lautet der Name der Veranstaltung nicht mehr gleich wie 2016. Während der Anlass damals unter dem Titel «Allmend rockt» über die Bühne ging, heisst es diesmal schlicht und einfach «Die Toten Hosen rocken auf der Allmend».

«Die Nachbarn sind gespannt, wie ‹Die Toten Hosen› auf der Allmend rocken werden.»

Ilona Falk, «Good News Productions»

Bei «Good News» scheint man sich trotz der nicht verkauften Tickets keine Sorgen über allfällige Verluste zu machen. «Wir kommentieren grundsätzlich keine Gagen unserer Künstler, können aber sagen, dass es sich um ein finanzielles Grossprojekt handelt», so Falk. Gewinn und Verlust seien tägliches Geschäft für einen Konzertveranstalter, mit denen er sich rumschlagen muss. Auch die vielen Verlosungen und Aktionen seien ein normaler Vorgang, um einen solchen Event zu promoten.

Wieder ein umfassendes Verkehrskonzept

Auch wenn dieses Jahr also weniger Besucher nach Luzern kommen, werde wiederum ein umfassendes Verkehrskonzept auf die Beine gestellt. Dieses orientiert sich an jenem von 2016.

Campino ist angeschlagen

Während es bei den Organisatoren rundzulaufen scheint, ist es im Umfeld der «Toten Hosen» alles andere als ruhig. Frontmann Campino erlitt kürzlich einen Gehörsturz, weshalb die Band einige Konzerte absagen musste. Die erste Show nach der Zwangspause ist für diesen Samstag geplant.

«Es gibt auch dieses Jahr Shuttlebusse ab den P&R-Parkplätzen beim Flugplatz Emmen», erklärt Falk. Weiter kommt es wieder zu grösseren Strassensperrungen in der Luzerner Innenstadt. «Es werden die Horwerstrasse ab Obergrundstrasse bis Ringstrasse, die Zentralstrasse zwischen Bundesplatz und Pilatusstrasse und die Arsenalstrasse zwischen Eichwilstrasse und Eichwaldstrasse gesperrt», sagt Falk.

Aufgrund der geringen Anzahl Parkplätze auf der Allmend und in der Stadt appelliert «Good News» an die Besucher, nach Möglichkeit die P&R-Anlagen oder den öV zu benutzen.

Positive Stimmung bei den Anwohnern

Auch dieses Jahr werden entlang des Weges vom Bahnhof Luzern zur Allmend zahlreiche grosse Abfallsäcke und mobile Toiletten aufgestellt. Trotz der Verkehrseinschränkungen und der speziellen Situation sei die Zufahrt für die Anwohner aber stets gewährleistet.

Apropos Anwohner: Wie reagieren diese auf einen erneuten Mega-Event in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft? «Der Kontakt mit den Anwohnern liegt bei ‹Good News› und der Stadt Luzern. Die Anwohner wurden frühzeitig über das stattfindende Konzert der Hosen informiert und können sich bei Fragen und Anregungen jederzeit mit uns in Verbindung setzen», so Falk.

Die Stimmung erlebe man bei «Good News» folglich als sehr positiv. «Die Nachbarn sind gespannt, wie die ‹Toten Hosen› auf der Allmend rocken werden und wie der Tag über die Bühne gehen wird», sagt Falk.

Vor den Headlinern heizen den Besuchern die Bands «The Living End», «Feine Sahne Fischfilet» und «Donots» ein. Türöffnung ist am 25. August um 15 Uhr, Schluss um 22.30 Uhr.

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