Schon 18 Tiere gestorben

Die Gämsblindheit ist am Pilatus erneut ausgebrochen

Gämsblindheit ist eine Bindehaut- und Hornhautentzündung. Diese kann bis zur Erblindung der Tiere führen.

Im Pilatusgebiet ist die Gämsblindheit wieder ausgebrochen. Auf Obwaldner Boden wurden deshalb mehrere Tiere erlöst.

Die Gämsblindheit ist eine Bindehaut- und Hornhautentzündung. Wenn die Tiere nur leicht betroffen sind, haben sie ein wässriges oder schleimiges Augensekret sowie gerötete Bindehäute. Wenn die Krankheit voll ausbricht, erleiden die Tiere Hornhauttrübungen, welche bis zur Erblindung gehen können.

Krankheit schon im März ausgebrochen

Wie «Pilatus Today» schreibt, sei in diesem Jahr die Krankheit schon im März ausgebrochen. Dann gab es allerdings ab Mitte Mai und im Juni keine neuen Fälle mehr und die Wildhut hoffte, dass die Gämsblindheit überstanden sei.

Die Ernüchterung kam dann Anfang Juli, als erneut vier vollständig erblindete Gämsen gefunden wurden. Diese mussten von der Wildhut erlöst werden. Seit März musste die Wildhut im Obwaldner Teil des Pilatus schon 18 Tiere erlegen, drei weitere Fälle gab es in Nidwalden.

Verwendete Quellen
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