Regierungsrat soll Behauptungen zur Reussportbrücke belegen
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So sieht die neue Brücke «Reussportbrücke» in der Visualisierung aus. (Bild: Visualisierung Swiss Interactive AG,)

Offenlegung der Daten gefordert Regierungsrat soll Behauptungen zur Reussportbrücke belegen

1 min Lesezeit 1 Kommentar 25.10.2019, 10:54 Uhr

Der Bau der Reussportbrücke soll den Verkehr in der Baselstrasse um 57 Prozent verringern. So steht es im Bericht des Regierungsrates. Der Grüne Kantonsrat Urban Frye fordert, dass die Regierung die Grundlagendaten unverzüglich offenlegt.

Das Postulat von Urban Frye und Mitunterzeichnern bezieht sich auf den am 24. Oktober veröffentlichtem Synthesebericht ‘Spange Nord und Massnahmen für den öV’. Im Bericht des Regierungsrates würde nicht nur behauptet, dass mit dem Bau der Reussportbrücke (ehemals Fluhmühlebrücke) der Verkehr an der Baselstrasse südlich Kreuzstutz um 57 Prozent abnehmen würde. Ebenso würde mit der Brücke die Autobahnausfahrt Luzern Zentrum entlastet.

Die betroffenen Quartiervereine sowie die Bürgerbewegungen, grosse Teil der Politik und der Verbände hätten erhebliche Zweifel an dieser Aussage, heisst es weiter. Zudem würde die Verkehrsentlastung zu Ungunsten des Fluhmühlequartiers gehen.

Unabhängige Prüfung nur mit Grundlagendaten

Obwohl der Regierungrat immer wieder betont habe, dass mit dem Synthesebericht auch sämtliche Grundlagendaten veröffentlicht würden, die zu einem Variantenentscheid führen, seien diese Daten nun nicht zugänglich gemacht worden. Damit werde eine notwendige externe, neutrale Überprüfung verhindert. Da für das nun laufende Vernehmlassungsverfahren diese Daten uverzichtbar seien, wäre Dringlichkeit angezeigt.

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1 Kommentare
  1. Kasimir Pfyffer, 25.10.2019, 13:15 Uhr

    Gut, wird dem RR auf die Finger geschaut. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass seine Verkehrsberechnungen (oder besser gesagt: Verkehrsmodelle) inzwischen überholt sind. Laut der Steinzeitplanung „Spange Nord“ (sie ruhe in Unfrieden) wäre ja die Seebrücke schon länger unter dem Verkehr kollabiert. Tatsächlich hat dort der MIV abgenommen, der Langsamverkehr aber zugenommen. Wir tun also gut daran, diese monströse Brücke hart zu hinterfragen. Die Fluhmühle ist bei ihrem Bau für alle Zeiten verloren und verschandelt.

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