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Rausschmiss: Tomi Puljic muss beim FCL gehen
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Wie die Zukunft von Tomislav Puljic aussieht, ist ungewiss. (Bild: freshfocus/ Martin Meienberger)

Keine Zukunft für kroatischen Verteidiger Rausschmiss: Tomi Puljic muss beim FCL gehen

2 min Lesezeit 08.02.2017, 20:30 Uhr

Knall beim FC Luzern: Ex-Captain Tomi Puljic kann den Verein per sofort verlassen. Der FC Luzern wil der Mannschaft ein neues Gesicht geben.

Der FC Luzern verlängert den im Sommer 2017 auslaufenden Vertrag mit Tomislav Puljic nicht. Die sportliche Leitung des FC Luzern will der Mannschaft ab Saison 2017/18 ein neues Gesicht geben. Sie plant die Zukunft deshalb ohne den Innenverteidiger, wie der Club diesen Mittwochabend mitteilt.

Nachdem Puljic im ersten Spiel der Rückrunde nicht eingesetzt worden war, machten Gerüchte die Runde, der FCL setze nicht mehr auf den kroatischen Verteidiger. Puljics Vertrag hätte sich bei einer gewissen Anzahl an Starteinsätzen automatisch verlängert. Trainer Babbel begründete die Massnahme zwar mit sportlichen Argumenten, jetzt scheint der wahre Grund allerdings gefunden.

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Puljic am Boden zerstört, sprichwörtlich.

Puljic am Boden zerstört, sprichwörtlich.

(Bild: freshfocus/ Martin Meienberger)

Puljic kann sofort gehen

Der Entscheid sei durch die Sportkommission einstimmig gefällt worden. Der FCL habe Puljic in den seit Dezember laufenden Vertragsverhandlungen Optionen angeboten. Darauf sei der Spieler nicht eingetreten. Deshalb hat der FCL mit dem Spieler und dessen Berater vereinbart, das noch eine Woche offene Transferfenster für eine Neuorientierung zu nutzen. In dieser Zeit gibt der FCL Tomi Puljic die Möglichkeit, sich bereits in der Rückrunde in einem neuen Umfeld für die Saison 2017/18 zu präsentieren. Sobald die weiteren Schritte bekannt sind, will der FCL gemeinsam mit dem Spieler informieren.

Auf Facebook verkündet der FCL den Entscheid:

Der 33-jährige Verteidiger absolvierte 196 Partien für den FC Luzern und schoss 24 Tore. Mit seiner Torgefährlichkeit war der 1.92 Meter grosse Kroate insbesondere auch als Joker und bei Standards eine grosse Waffe. Puljic galt als Fanliebling.

Nun erfolgt bereits die zweite Trennung. Im Sommer 2014 setzte der damalige Sportchef Alex Frei ebenfalls nicht mehr auf die Dienste Puljics. Nach schwachem Saisonstart musste Frei allerdings gehen – Rolf Fringer ersetzte ihn. In der Winterpause anfangs 2015 kehrte Puljic zum FCL zurück. Prompt gelang die sportliche Wende.

Lesen Sie auch das zentralplus-Interview: Tomi kämpft sich zurück

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