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PRRS-Virus in Luzerner Schweinezuchtbetrieb

1 min Lesezeit 05.03.2014, 14:15 Uhr

Ein Schweinezuchtbetrieb im Kanton Luzern ist gesperrt worden, weil bei den Tieren das PRRS-Virus nachgewiesen wurde. Die Tiere zeigen zwar keine Krankheitssymptome, trotzdem gilt der Betrieb gemäss Tierseuchenverordnung als Seuchenbetrieb, teilt der Luzerner Veterinärdienst mit.

Durch Stichprobenüberwachungen wurden bei Schlachtschweinen aus verschiedenen Kantonen Antikörper gegen die Tierkrankheit PRRS gefunden. Bei Abklärungen in rund 50 Herkunftsbetrieben wurde im Kanton Luzern in einem Zuchtbetrieb das PRRS-Virus nachgewiesen. Da die Schweizer Schweinepopulation frei ist vom PRRS-Virus, sollte sie keine spezifischen Antikörper gegen dieses Virus aufweisen. Deshalb sind weitere Abklärungen durch die Veterinärdienste im Gange. Noch ist nicht geklärt, woher das Virus und die Antikörper kommen.

PRRS steht für Porcines Reproduktives und Respiratorisches Syndrom. Es handelt sich um eine Virusinfektionen der Schweine, die Fruchtbarkeitsstörungen, Aborte, Geburten lebensschwacher Ferkel und Atemwegserkrankungen verursachen kann. Die Tierkrankheit kommt weltweit vor, die Schweiz ist offiziell frei von PRRS. Nach schweizerischem Tierseuchenrecht gilt die Krankheit als auszurottende Tierseuche. Der Mensch ist für die Krankheit nicht empfänglich.

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