Probleme mit der Steuersoftware des Kantons Luzern? Hier gibt’s Hilfe
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Pro Senectute bietet Hilfe an beim Ausfüllen der Steuererklärung. (Bild: zvg)

Angebot für Ü65 Probleme mit der Steuersoftware des Kantons Luzern? Hier gibt’s Hilfe

1 min Lesezeit 1 Kommentar 21.02.2021, 07:15 Uhr

Die elektronische Steuererklärung ist nach 15 Jahren auf dieses Jahr hin komplett erneuert. Einige Steuerzahler sind damit aber überfordert. Wer über 65 Jahre alt ist, kann ab Montag aber auf Unterstützung hoffen.

Müssen Corona-Erwerbsausfallentschädigungen versteuert werden? Wird der Fahr- und Verpflegungskostenabzug wegen den Homeoffice-Tagen während dem Lockdown gekürzt? Die Steuererklärung fürs Corona-Jahr 2020 auszufüllen stellt die Luzernerinnen auch so vor neue Herausforderungen – und da ist da noch die neue Steuersoftware, mit der viele nicht klarkommen (zentralplus berichtete).

Doch Hilfe naht. Zumindest für die Leser, die über 65 Jahre als sind. Ab Montag, 22. Februar 2021, nimmt der Steuererklärungsdienst von Pro Senectute Kanton Luzern wieder seine Tätigkeit auf.

Freiwillige Expertinnen unterstützen Menschen im AHV-Alter beim Ausfüllen der Steuererklärung. Wegen Corona heuer unter speziellen Bedingungen. Normalerweise bietet Pro Senectute nämlich persönliche Beratungen in Luzern, Emmen, Willisau, Sursee und Hochdorf an.

Wegen der aktuellen Coronasituation ist das leider zurzeit nicht möglich. Interessierte Personen können sich aber telefonisch melden oder die Steuerunterlagen per Post zustellen. Mehr Infos gibt’s hier (Suchbegriff Steuererklärungsdienst) oder unter der Telefonnummer 041 319 22 80.

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1 Kommentare
  1. Beat Murer, 23.02.2021, 18:25 Uhr

    Viele ältere Menschen hatten je nach Alter ca. 40 bis 60 Jahre mit den verschiedensten IT-Programmen berufliche und private Erfahrung. Ich habe in der öffentlichen Verwaltung erlebt, wie vor Inbetriebnahme von EDV-Programmen diese auf Herz und Nieren geprüft wurden. Es darf nicht sein, dass jetzt die Steuerpflichtigen die Qualitätskontrolle machen müssen.
    Das neue Programm hat bzw. hatte in den ersten Versionen seine «Tücken». Sehr problematisch war jedoch, dass effektiv auch Rechnungs-Fehler in der Programmierung vorhanden waren. Dies zeigte sich im Deklarationsprotokoll und der prov. Steuerrechnung, welche aus dem Programm bei der Vorschau eingesehen und als PDF heruntergeladen werden können.

    Trotzdem ich schon dreimal Mails am 10. 02., 12.02. (mit beigelegtem PDF-File des Deklarationsprotokolls, auf welchem ich die durch das Programm falsch berechneten Zahlen rot eingekreisten hatte) und am 19.02.2021 an die Steuerhotmail des Kantons übermittelt hatte, wurde bis jetzt erst auf das erste Mail geantwortet und bestätigt, dass ein Programmfehler vorliegen würde.

    Nachdem ich stets das Programm mit den neusten Updates «aufdatierte», stellte ich am Freitag, 19.02.21 nach dem Update 1.6 fest, dass die Berechnung sich sogar „verschlimmbessert“ hatte. Es zeigte immer noch eine massive Abweichung bei der Einkommensberechnung zwischen den Angaben Staat und Bund zu meinen Ungunsten aus.

    Zur Haltung des Geschäftbereichsleiters Dienststelle Steuern bezüglich der älteren Personen möchte ich noch darauf hinweisen, dass die älteren Steuerpflichtigen wohl pflichtbewusst generell die Steuereinschätzung früher angegangen sind. Herr Paul Furrer erklärte gemäss LZ-Artikel in seiner «überheblichen» Art, dass diejenigen, die in der Anwendung Mühe hätten, zu wenig computeraffin seien. Er projizierte damit die Fehler seiner Abteilung auf andere. Herr Furrer hat offensichtlich die Situation bagatellisiert und verharmlost, und er hat die Fehler vorab den älteren Semestern in die Schuhe geschoben.

    Es wäre interessant zu wissen, wer für die dem Kanton erwachsenden Mehrkosten für den Ausbau der Hotline-Dienste die politische Verantwortung übernehmen wird. Bei richtiger Vorbereitung der ganzen Übung hätten viel Ärger bei den Steuerpflichtigen vermieden werden können.

    Beat Murer, Luzern

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