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Probleme beim «Regioexpress»

1 min Lesezeit 18.03.2014, 08:30 Uhr

Beim «Regioexpress» von Luzern nach Bern gibt es häufig Störungen. Schuld daran ist vor allem das rund 40 Jahre alte Rollmaterial, berichtete das «Regionaljournal Zentralschweiz». Der Zug verkehrt stündlich zwischen Luzern und Bern und im letzten Jahr waren 96 Verbindungen von einer Störung betroffen, schreibt der Luzerner Regierungsrat auf eine Anfrage von Kantonsrat Ludwig Peyer (CVP). Genau jeder dritter Vorfall gehe auf eine Störung der Triebfahrzeuge zurück. 29 Störungen gab es wegen Naturereignissen, zwölf wegen Problemen mit den Sicherheitsanlagen.

Schlecht ist auf der Linie auch die Verspätungsstatistik. Weniger als 91 Prozent der Regioexpresszüge verkehren pünktlich oder mit einer Verspätung von weniger als drei Minuten, teilte der Regierungsrat weiter mit. Die «BLS» setzt auf der Linie ehemaliges SBB-Rollmaterial ein. Man sei sich einig, dass nur ein Ersatz des Rollmaterials eine nachhaltige Verbesserung ermögliche.

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Neue Züge dürfte es jedoch erst in sechs Jahren geben. Die BLS teilte der Nachrichtenagentur «SDA» mit, dass es einen Ersatz auf 2020 geben würde. Gemäss Blum wollte die BLS das Rollmaterial des Regioexpress vorgezogen im 2016 ersetzen. Dies sei jedoch nicht möglich, weil sich die Normen verändert haben und die Züge, die die BLS bereits im Einsatz hat, nicht nachbestellt werden können.

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