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Präsident des SC Kriens kandidiert für den Nationalrat
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Ist bereit für den ersten Match in der neuen Heimat: SCK-Präsident Werner Baumgartner. (Bild: bic)

Werner Baumgartner will nach Bundesbern Präsident des SC Kriens kandidiert für den Nationalrat

2 min Lesezeit 26.05.2019, 10:33 Uhr

Der Unternehmer und amtierende «Rüüdige Lozärner» Werner Baumgartner kandidiert für die Nationalratswahlen im Herbst. Der CVP-Mann ist in der Bevölkerung vor allem als Präsident des SC Kriens bekannt.

Die CVP Wahlkreis Luzern-Land gab am Sonntag die Kandidatur von Werner Baumgartner als Nationalratskandidat bekannt. Die Bekanntgabe erfolge zuhanden der offiziellen Nominationsversammlung der CVP-Kantonalpartei vom Dienstag, 28. Mai in Sempach.

Werner Baumgartner ist auf dem bäuerlichen Betrieb seiner Eltern in der Schällenmatt in Kriens aufgewachsen. Der 56-Jährige war unter anderem Präsident der CVP Kriens und Mitglied des Krienser Einwohnerrates. Baumgartner absolvierte einen MBA in Finanzen in den USA. Inzwischen betreibt er sein eigenes Beratungsunternehmen mit Sitz in Kriens.

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Der «Rüüdige Lozärner» will nach Bern

In der Bevölkerung bekannt ist Werner Baumgartner vor allem als Präsident des SC Kriens, den er vor rund sechs Jahren übernahm. So erfolgte im vergangenen Jahr die Einweihung des neuen Stadions unter seiner Ägide (zentralplus berichtete). Für dieses Engagement für Verein und Stadion wurde Baumgartner zum «Rüüdige Lozärner 2018» gewählt.

Politisch setze sich Werner Baumgartner für die Stärkung von Unternehmen ein, insbesondere wolle er die Bürokratie, die er aus seinem Arbeitsalltag bestens kenne, verkleinern, wie die CVP schreibt. Zudem sei ihm der Schutz der Umwelt ein wichtiges Anliegen.

Aus nächster Nähe kenne er die Bedeutung der Freiwilligenarbeit in Vereinen und in der Gesellschaft – diese wolle er auch politisch noch stärker fördern. Baumgartner zu seiner Nationalrats-Kandidatur: «Ich trete an, weil ich nicht über Politik reden, sondern die Politik mitgestalten will. Ich möchte meinen Beitrag leisten, damit die politische Mitte wieder gestärkt wird, denn dort werden die Probleme gelöst, statt über sie geredet.»

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