Bald ist Fussball-EM

So will die Luzerner Polizei mit Hupkonzerten umgehen

Bald tummeln sich wieder unzählige Schweizer Fussballfans auf den Strassen. (Bild: zvg)

Massenaufläufe von begeisterten Fussballfans am Luzerner Seebecken gehören ins Bild jeder Fussball-Europa- oder Weltmeisterschaft. Bei der bevorstehenden EM 2024 will die Luzerner Polizei Hupkonzerte in der Nähe von Örtlichkeiten mit Erholungscharakter nicht dulden.

In einer Umfrage der Nachrichtenagentur «Keystone-SDA» gaben die Schweizer Kantonspolizeien an, sie würden während der Fussball-EM mit Augenmass vorgehen. Obwohl «Hupen als Freudenausdruck» im Strassenverkehr generell widerrechtlich sei, soll das Hupkonzert meistenorts bis zu 60 Minuten nach Schlusspfiff der Spiele von der Polizei toleriert werden.

Die Kantonspolizei Luzern zeigt sich angesichts der bevorstehenden Europameisterschaft nicht ganz so kulant. Simon Kopp, Mediensprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, sagt gegenüber «Keystone-SDA» aus, dass in Luzern Hupkonzerte in der Nähe von Örtlichkeiten mit Erholungscharakter nicht geduldet würden. Gemeint sind hiermit Spitäler, Altersheime, Wohnquartiere und andere, ähnliche Örtlichkeiten. Wie hart die Luzerner Polizei bei allfälligen Verstössen durchgreifen wird, sollte sich im Verlauf der Gruppenphase abzeichnen.

Situationen, bei denen die Autofahrerinnen sich selbst oder andere gefährden, sollen durch Polizeiinterventionen unterbunden werden. Hierbei geht es vor allen Dingen um das wilde Schwenken von Fahnen aus den Fenstern der rollenden Autos. Die Polizei sieht es auch nicht gerne, wenn Körper aus den Autofenstern gelehnt würden.

Verwendete Quellen
  • Mitteilung der Nachrichtenagentur «Keystone-SDA»
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