Polizei
Weniger Polizeiposten, mehr Patrouille

Luzerner Polizei erhöht die Patrouillen-Dichte

Die Luzerner Polizei erhöht die Patrouillen-Dichte bereits im nächsten Jahr. (Bild: )

Die Luzerner Polizei wird ab nächstem Jahr im ganzen Kanton Luzern zusätzliche Patrouillen einsetzen. So soll die Polizei im Ereignisfall rascher Hilfe anbieten können. Dafür muss die Polizei Anpassungen an den Öffnungszeiten der Polizeiposten vornehmen.

Der Kantonsrat hat in der Oktober-Session dem Abbau von Polizeiposten zugestimmt. Jedoch hat der Kantonsrat im Gegenzug verlangt, dass die Polizei die Patrouillen-Dichte erhöht (zentralplus berichtete).

Der Ausbau der Patrouillen-Dichte beginnt bereits im nächsten Jahr, zeitgleich mit dem Stellenausbau. «Die internen Planungen sind so weit fortgeschritten, dass die Luzerner Polizei bereits ab 1. Januar 2023 eine erste Erhöhung der Patrouillendichte im ganzen Kantonsgebiet vornehmen und damit den politischen Auftrag umsetzen kann», so die Luzerner Polizei in einer Medienmitteilung.

Die Erhöhung der Patrouillen-Dichte soll zur sichtbaren Polizeipräsenz beitragen. «Im Ereignisfall ist die Luzerner Polizei dadurch in der Lage, noch rascher vor Ort zu sein und Hilfe anbieten zu können», so die Luzerner Polizei weiter. 

Dienstzeiten müssen für den Patrouillen-Ausbau angepasst werden

Das neue Patrouillenkonzept kann jedoch nur umgesetzt werden, weil einerseits die Dienstzeiten der Polizisten und andererseits die Öffnungszeiten der Polizeiposten angepasst werden.

Die Öffnungszeiten werden dabei ab Januar 2023 über den ganzen Kanton hinweg harmonisiert. Die Hauptposten sind unter der Woche täglich geöffnet, kleinere Polizeiposten sind künftig am Montag und Donnerstag jeweils am Nachmittag geöffnet. «Diese Verschiebungen der Öffnungszeiten, vor allem der Wegfall der Öffnungszeiten der kleineren Polizeiposten am Freitag, generiert jene personellen Ressourcen, welche für den zusätzlichen Patrouillendienst am Freitagabend und an den Wochenenden benötigt werden», schreibt die Luzerner Polizei.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Christian Bertschi, Chef Kommunikation der Luzerner Polizei
  • Medienmitteilung der Luzerner Polizei
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