Polizei warnt: Falsche Handwerker sind in Zug unterwegs
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Immer wieder tauchen falsche Handwerker im Kanton Zug auf und setzen ihre Kundschaft, bevorzugt ältere Leute, unter Druck. (Bild: Zuger Polizei)

Arbeiten für horrende Preise Polizei warnt: Falsche Handwerker sind in Zug unterwegs

2 min Lesezeit 22.03.2021, 13:42 Uhr

Den Vorplatz teeren, die Dachrinnen reinigen, Fensterläden streichen oder das Dach sanieren und dafür überteuerte Preise verlangen – im Kanton Zug sind aktuell falsche Handwerker unterwegs. Die Polizei mahnt zu erhöhter Vorsicht.

Am vergangenen Dienstag fuhr bei einem Haus eines 80-jährigen Mannes in der Gemeinde Baar ein Lieferwagen vor. Daraus stiegen mehrere Männer, die sich als Handwerker ausgaben. Nachdem die Männer den Senior unter Druck gesetzt hatten, gab dieser sein Einverständnis, an einem Unterstandsdach eine Sanierung durchzuführen.

Gleichzeitig informierte der Rentner seine Tochter, die wiederum meldete den Vorfall umgehend der Zuger Polizei. Daraufhin gelang es, die fünf Bauarbeiter vor Ort zu kontrollieren. Dabei stelle sich heraus, dass einer der Männer, ein 29-jähriger Rumäne, über keine gültige Arbeitsbewilligung im Kanton Zug verfügt. Er erhielt eine Verwaltungsbusse in der Höhe von mehreren Hundert Franken.

Überteuerter Pfusch

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden warnen in einer Mitteilung: Immer wieder tauchen solche falschen Handwerker im Kanton Zug auf und setzen ihre Kundschaft, bevorzugt ältere Leute, unter Druck, um mögliche Arbeiten gegen Bezahlung auszuführen. Das Angebot geht von der Dachsanierung, reinigen der Dachrinnen, streichen der Fensterläden bis hin zum teeren des Vorplatzes. Die unfreiwilligen Kunden müssten dafür teils «horrende Preise» bezahlen.

Vorsicht bei Haustürgeschäften

Die Zuger Polizei warnt vor solchen falschen Handwerkern, die im ganzen Kanton auftreten können. Wer mit solchen Arbeitern konfrontiert wird, sollte sich auf keinen Fall bedrängen und überreden lassen, die Haustüre schliessen und keinesfalls fremde Personen in die eigene Wohnung oder das eigene Haus lassen. Zudem sollte in einem solchen Fall umgehend die Polizei verständigt werden (Notruf 117).

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