Kanton Luzern passt Gesetz an

Wer nicht weggewiesen werden kann, soll arbeiten können

Wer einen «F-Ausweis» hat, soll im Kanton Luzern einfacher Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. (Bild: cha)

Der Kanton Luzern hat einer Anpassung der Verordnungen zum Ausländer- und Integrationsgesetz zugestimmt. Er möchte die Integration vorläufig aufgenommener Personen in den Arbeitsmarkt verbessern.

Wie einer Medienmitteilung aus dem Regierungsrat zu entnehmen ist, stimmt der Kanton Luzern den Änderungen der Ausführungsverordnungen zum Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) zu. Mit den Änderungen will der Kanton Luzern die Integration von vorläufig aufgenommenen Personen in den Arbeitsmarkt fördern. Der Kantonswechsel wird erleichtert und die Bewilligungspflicht für eine selbstständige oder unselbstständige Erwerbstätigkeit aufgehoben.

Als vorläufig aufgenommen gelten gemäss dem Staatssekretariat für Migration (SEM) Personen mit dem «F-Ausweis». Es sind dies Personen, die aus der Schweiz weggewiesen wurden, wobei sich aber der Vollzug der Wegweisung als unzulässig, unzumutbar oder unmöglich erwiesen hat.

Zwölf Monate mit Option auf Verlängerung

Die vorläufige Aufnahme erfolgt vorübergehend anstelle der Wegweisung. Sie umfasst zwölf Monate mit Option auf Verlängerung um jeweils zwölf Monate durch den Aufenthaltskanton. Vorläufig Aufgenommene sind grundsätzlich schweizweit zur Erwerbstätigkeit berechtigt.

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2 Kommentare
  • Profilfoto von Marie-Françoise Arouet
    Marie-Françoise Arouet, 11.05.2023, 09:09 Uhr

    Wenn aber so Einer gar nichts kann, wird man ihm nur eine sehr unqualifizierte Arbeit anbieten können mit entsprechend lausigem Lohn. Das wird ihn nicht motivieren, und er wird noch schneller davonlaufen, als er es sonst täte. Die Übung ist für die Füchse.

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    • Profilfoto von Alabin
      Alabin, 12.05.2023, 08:56 Uhr

      Das meine Damen und Herren, ist Rassismus. Und eine reduktionistische Denkweise. Pfui

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