Entlang der Kantonsstrasse von Kriens nach Littau und Malters herrsche Platzmangel, kritisiert der Krienser SVP-Einwohnerrat Fabian Klein. Neubauten sollen darum künftig einen angemessenen Abstand zu Strasse haben.
Wer von Kriens einmal in Richtung Ränggloch gefahren ist, dem dürften die engen Strassen kurz vor der Busschleife bekannt sein. Dem Krienser SVP-Einwohnerrat Fabian Klein sind sie in seiner neuesten Motion ein besonderer Dorn im Auge: «Seit längerer Zeit kämpft die Stadt Kriens mit Platzmangel entlang der K4 und dessen Auswirkungen.»
Er fordert darum vom Krienser Stadtrat, im Rahmen der laufenden Ortsplanungsrevision die Baulinien von Neubauten entlang der Kantonsstrasse K4 anzupassen. Konkret sollen neue Gebäude mindestens sechs Meter Abstand zur Strasse haben. Dieser Abstand entspricht dem kantonalen Richtwert. «Die Einführung eines einheitlichen Mindestabstands durch Neubaulinien verhindert eine unregelmässige und uneinheitliche Bebauung, wie sie derzeit besteht», so Klein.
Durch solche Vorgaben verspricht sich Klein weniger Verkehrsprobleme und eine verbesserte Verkehrssicherheit. Mit der Fokussierung auf Neubaulinien würden zudem keine bestehenden Gebäude abgerissen und auch niemand enteignet, wie der Einwohnerrat betont. «Ihr Zweck besteht lediglich darin, sicherzustellen, dass wir unsere Zukunft nicht verbauen und uns Optionen für die Stadtentwicklung offenhalten.»
- Motion von Fabian Klein, Krienser SVP-Einwohnerrat
- Strassengesetz des Kantons Luzern