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Nach seinem Aus im Rennen um den Bundesratssitz
Ständerat Peter Hegglin: «Ich werde nun nicht in Selbstzweifeln versinken»

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In Bern will er bleiben: Peter Hegglin auf der Bundeshausterrasse. (Bild: wia)

Die Hoffnung auf einen Zuger Bundesrat ist – ein weiteres Mal – gestorben. Die CVP entschied sich am Freitagnachmittag für ein reines Frauenticket und dagegen, den hiesigen Ständerat Peter Hegglin ins Rennen um den Bundesrat zu schicken. Nun kehre wieder Normalität ein, erklärt Hegglin. Über die Gründe der Nichtnomination will er nicht spekulieren.

Die nationale CVP-Fraktion hat entschieden: Sie setzt auf ein reines Frauenticket und schickt den Zuger Ständerat Peter Hegglin nicht an die Bundesratswahlen. Wie die CVP Schweiz am Freitagabend bekanntgab, ergatterten die Walliser Nationalrätin Viola Amherd und die Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen je ein Ticket für die Wahl am 5. Dezember. Neben Hegglin konnte auch Kandidatin Elisabeth Schneider-Schneiter (BL) die nächste Hürde nicht nehmen.

CVP-Präsident Gerhard Pfister erklärte im Rahmen der Medienkonferenz in Bern:«Ich bin sehr zufrieden damit, wie der Prozess innerhalb der CVP verlaufen ist. Wir hatten mit diesen vier Kandidaten eine gute Ausgangslage und qualitativ sehr gute Hearings am heutigen Tag.» Man sei überzeugt, dass man mit Heidi Z’graggen und Viola Amherd mit zwei kompetenten Persönlichkeiten eine echte Auswahl bieten könne.

Es gab keine Regelung der Geschlechterrolle

Pfister fuhr fort: «Ich will es jedoch nicht unterlassen, den beiden Kandidaten, die es nicht geschafft haben, zu danken. Sowohl für ihre Bereitschaft als auch für ihren Mut. Denn es braucht Mut, anzutreten. Sowie es auch Mut braucht, hinzunehmen, dass man eben nicht gewählt wird.»

Fraktionspräsident Filippo Lombardi erklärte zudem: «Wir hatten uns für ein Zweierticket entschieden. Dabei gab es keine Regelung der Geschlechterrolle. Doch waren es zwei Kandidatinnen, die das absolute Mehr erreichten.»

Hegglin will nicht über die Gründe spekulieren

Auf die Frage, welche Gründe wohl ausschlaggebend waren, dass es Peter Hegglin nicht aufs Bundesratsticket geschafft hat, erklärt dieser: «Darüber kann man nun spekulieren. Vielleicht wollte man sichergehen, dass eine Frau gewählt wird. Vielleicht wollte man verhindern, dass ein weiterer Landwirt in der Landesregierung sitzt. Womöglich erhielt ich weniger Stimmen, weil ich ein NFA-Kritiker bin oder aber wegen den fehlenden Fremdsprachkenntnissen.» Doch nütze es nun nichts, zu sehr darüber nachzudenken.

«Ich werde nun nicht in Selbstzweifeln versinken. Und weil für mich klar ist, dass ich kein weiteres Mal kandidiere, muss ich mir nicht überlegen, was ich beim nächsten Mal anders machen sollte.»

«Mein Leben geht nun normaler weiter als während der letzten drei, vier Wochen.»

Peter Hegglin, Zuger Ständerat

Für den Zuger Ständerat hält nun wieder der Alltag Einzug: «Ich habe genügend Engagements und Ämter, denen ich mich nun wieder widmen kann. Mein Leben geht nun normaler weiter als während der letzten drei, vier Wochen.»

Trübsalblasen scheint nicht seine Art zu sein: «Nun gibt’s gemeinsam mit meinen Parteikollegen erst einmal ein Glas Wein und etwas zu essen», sagt Hegglin und lacht.

Auf den sozialen Medien werden derweil erste Stimmen zum Resultat laut. So äussert sich etwa der Politologe Mark Balsiger wie folgt:

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2 Kommentare
  1. Sarastro, 17.11.2018, 14:10 Uhr

    Im folgenden Satz (von P.Hegglin) ist wohl ein Druckfehler!
    «Und weil für mich klar ist, dass ich ein weiteres Mal kandidiere…..» müsste wohl stehen:
    kein weiteres Mal antrete!

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    1. Redaktion Valeria Wieser, 17.11.2018, 17:06 Uhr

      Sie haben völlig recht! Besten Dank für Ihre Rückmeldung.

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