Politik
Es fehlen Fachkräfte

SP fordert mehr Personal für die Energiewende

Damit die Energiewende gelingt, braucht es aus Sicht der SP Massnahmen gegen den Fachkräftemangel in der Gebäudebranche. (Bild: Pixabay)

SP-Grossstadträtin Marta Lehmann will, dass sich der Stadtrat um den Fachkräftemangel in der Gebäudebranche kümmert. Ansonsten sei die Energiewende nicht zu schaffen.

Bei der Senkung der CO2-Emissionen spielt die Gebäudetechnik eine bedeutende Rolle. Zum Beispiel wenn fossile Heizungen durch erneuerbare Heizsysteme ersetzt werden. Das Problem: Schon heute fehlen in der Gebäudebrache Fachkräfte.

«Besonders ausgeprägt ist der Fachkräftemangel im Bereich der Gebäudesanierung und der Solar- und Photovoltaiktechnik», schreibt SP-Grossstadträtin Marta Lehmann in einem Vorstoss. Auch das neue Schuljahr zeige, dass sich immer weniger junge Menschen für eine Lehre im Gebäudebereich entscheiden.

Aus Lehmanns Sicht wollte die Stadt Luzern Massnahmen zur Reduktion des Fachkräftemangels in Angriff nehmen. «Darauf zu warten, bis die ersten ausgebildeten Fachkräfte zur Verfügung stehen, reicht definitiv nicht aus», wird die Beufschullehrerin Marta Lehmann in einer Medienmitteilung zitiert.

Mittels einer Interpellation wird der Stadtrat aufgefordert, die Situation insbesondere in den städtischen Betrieben, EWL aufzuzeigen. «Es soll offen gelegt werden, welche Bestrebungen und Massnahmen unternommen werden, um dem Fachkräftemangel im Bereich Gebäudetechnik, Solar und Photovoltaik entgegenzuwirken», so Lehmann.

Die Grossstadträtin bittet den Stadtrat zu prüfen, ob an städtischen Schulen gezielte Klima- und Energie-Projekte lanciert werden, um Schülerinnen für das Thema zu sensibilisieren.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung der SP Stadt Luzern
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