Emmer Einwohnerrat bewilligt Kredit

Schönheitskur für «Schoggiturm» ist «unumgänglich»

Der «Schoggiturm» in Emmen. (Bild: bic)

Der Emmer Einwohnerrat hat am Dienstagabend einstimmig die Sanierung der Gemeindeverwaltung bewilligt. Dass der «hässlichste Turm» Emmens ein Facelifting braucht, war unbestritten.

Das Gebäude, in dem die Emmer Gemeindeverwaltung untergebracht ist, hat keinen guten Ruf. «Schoggiturm» oder «hässlichstes Gebäude Emmens» sind üblicherweise, die Begriffe, die mit dem Turm assoziiert werden. Und auch die Emmer Gemeinde selbst schrieb kürzlich, dass kaum jemand das Gebäude als «Augenweide» bezeichnen würde.

Gerade im Sommer würde es oft unerträglich heiss in dem Turm aus dem Jahr 1972. Daher will die Gemeinde dem «Schoggiturm» ein Facelifting verpassen (zentralplus berichtete).

Gemeinde soll am Standort bleiben

Am Dienstagabend bewilligte nun der Emmer Einwohnerrat den dafür nötigen Kredit in der Höhe von 985'000 Franken – dies einstimmig. Die Parteien waren sich alle einige, dass eine Sanierung unumgänglich sei.

Unbestritten war auch, dass die Gemeindeverwaltung im Gebäude bleiben soll. Diese sei dort ideal gelegen, auch wenn in dem Gebäude an Hitzetagen gerne auch mal «ein paar Hirnwindungen zu rauchen beginnen», wie es in einem Votum etwa hiess.

Facelifting kommt 2026 vors Volk

Ein weiterer Sprecher meinte, dass er hoffe, dass mit der Sanierung auch die Hülle verschönert wird. Wie genau der «Schoggiturm» künftig aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

Mit dem Geld wird die Gemeinde nun ein Projekt ausarbeiten. 2026 soll das Stimmvolk über den Baukredit abstimmen können. Die Gemeinde rechnet mit Kosten von rund 12,5 Millionen Franken. 2027 könnten dann die Bagger auffahren.

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