Politik
Luzerner oder Zuger als Maurer Nachfolger?

Nächster SVP-Bundesrat: Grüter winkt ab, Aeschi wartet ab

Thomas Aeschi (links) lässt sich zur Bundesratsfrage nicht in die Karten blicken. Franz Grüter winkt ab. (Bild: zvg)

Bundesrat Ueli Maurer hat überraschend seinen Rücktritt verkündet. Als mögliche Nachfolger kommen auch zwei SVP-Männer aus der Zentralschweiz infrage: Franz Grüter und Thomas Aeschi.

Der SVP-Bundesrat Ueli Maurer möchte einfach wieder der «alte Ueli» sein – so hat er am Freitag den Medien seinen Rücktritt verkündet. Seither brodelt die Gerüchteküche, welche SVP-Politikerin ihn beerben könnte. Dabei fallen auch zwei Namen aus der Zentralschweiz: diejenigen der Luzerner Franz Grüter und der Zuger Thomas Aeschi.

Aeschi wollte bereits einmal Bundesrat werden

Bereits früh hat der 59-jährige Grüter jedoch abgewunken. «Aus meiner Sicht sollte ein Bundesrat das Amt mindestens acht Jahre lang ausüben. Ich werde nächstes Jahr 60 und habe für die kommenden Jahre eine andere Lebensplanung», sagt er gegenüber der «Luzerner Zeitung». Hinzu kämen noch berufliche Gründe.

Im Gegensatz zu Grüter hat der Zuger SVP-Nationalrat Aeschi durchaus Bundesrat-Ambitionen. Der 43-Jährige hat bereits 2015 um den Bundesratssitz gekämpft (zentralplus berichtete). Durchgesetzt hat sich jedoch Parteikollege Guy Parmelin. Ob er es in diesem Jahr erneut wagt, will er jedoch nicht verraten. Gegenüber dem Nachrichtenportal sagt er jedoch, er sei Teil der Findungskommission. Diese sichte die Bewerbungen und orientiere um den 21. Oktober.

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