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Für Ersthundehalter und für Importhunde
Mit Fido zum Kurs: Luzern prüft erneutes Obligatorium

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Armin Ettlin, Präsident der Kynologischen Gesellschaft Surental, würde die Wiedereinführung eines obligatorischen Hundekurses begrüssen. (Bild: Adobe Stock/zvg)

In der Corona-Pandemie ist so manche Luzernerin auf den Hund gekommen. Jetzt prüft die Luzerner Regierung die Wiedereinführung von obligatorischen Hundekursen. Luzerner Hundeexperten sind positiv gestimmt.

Sprichwörtlich ist der Hund der beste Freund des Menschen. Kein Wunder also holten sich viele Luzerner gegen die Einsamkeit in der Corona-Pandemie einen Vierbeiner ins Haus (zentralplus berichtete).

Kamen im Kanton Luzern vor der Pandemie jährlich rund 300 Hunde dazu, waren es zwischen 2021 und 2022 mehr als 1’000 Hunde.

SP-Kantonsrat fordert strengere Hundehalter-Regeln

Dem SP-Kantonsrat Peter Fässler bereitet diese Entwicklung Sorgen. Durch die Pandemie blieben nämlich auch die Türen der Hundeschulen geschlossen. Er befürchtet deshalb einen Anstieg von Hunden, die gefährliches Verhalten an den Tag legen.

Mit einem Postulat fordert er die Luzerner Regierung auf, punkto Regeln über die Bücher zu gehen. So schlägt er beispielsweise die Einführung eines Leumundszeugnisses für Besitzer von besonders bissigen Hunden vor. Oder fordert strengere Regeln für Hundesitter.

Luzerner Regierung prüft Einführung des obligatorischen Hundekurses

Fässlers Vorschlag, strengere Regeln für Hundesitter einzuführen, stösst bei der Regierung auf taube Ohren. Ein Register der in Luzern lebenden «Kampfhunde» oder spezifische Verordnungen für solche Hunde machen für den Regierungsrat keinen Sinn.

Erfahrungen anderer Kantone oder Länder hätten gezeigt, dass rassenspezifische Bestimmungen keinen Einfluss auf die Häufigkeit von Bissverletzungen haben, schreibt die Regierung in ihrer am Dienstag veröffentlichten Antwort auf Fässlers Vorstoss. Laut dem Kanton Luzern hängt die Gefährlichkeit eines Hundes zudem nicht mit dessen Rasse, sondern mit dessen Beziehung zum Tierhalter zusammen.

Gemäss der Antwort des Regierungsrats seien dabei mehrere Faktoren zu berücksichtigen: «Von Seiten des Hundes z.B. Grösse und Temperament, dessen Aufzucht, Sozialisierung und Ausbildung, von Seiten der Hundehaltenden insbesondere die Haltung, Führung und Beaufsichtigung des Hundes.» Das Einfordern eines Leumundszeugnisses mache für die Luzerner Regierung deshalb keinen Sinn.

Dafür überrascht eine andere Option, die der Regierungsrat Luzern in Erwägung zieht: Die Einführung obligatorischer Hundekurse. Zusammen mit dem Veterinärdienst Luzern prüft die Luzerner Regierung, ob Ersthundehalter oder Halter von Importhunden künftig wieder zwingend einen Kurs besuchen müssen.

«Die Grundausbildungen müssten von qualifizierten Hundetrainern angeboten werden.»

Désirée Bersinger, Präsidentin Hundeschule «Hundesport Reussbühl-Littau»

Der Grundkurs für Ersthalterinnen solle essenzielle Grundkenntnisse vermitteln, die einen sicheren Umgang mit dem Hund im öffentlichen Raum gewährleisten. Der Kurs für Halter von Importhunden soll ermöglichen, dass Hunde mit «Gefährdungspotenzial», beispielsweise verursacht durch ungenügende Aufzucht oder zu wenig Sozialisation, rechtzeitig erkannt werden.

2017 wurde das Kurs-Obligatorium auf nationaler Ebene abgeschafft, seither gibt es einen kantonalen Flickenteppich. SP-Kantonsrat Peter Fässler würde die Wiedereinführung gutheissen. Auch rund 72 Prozent der zentralplus-Leserinnen haben sich in einer Umfrage letzten Herbst für das Obligatorium ausgesprochen.

Hundeschulen Luzern begrüssen Einführung obligatorischer Hundekurse

Auf die Erwägung der Luzerner Regierung angesprochen, reagieren auch hiesige Hundeexperten positiv. Désirée Bersinger, die Präsidentin der Hundeschule «Hundesport Reussbühl-Littau», würde obligatorische Hundekurse für Ersthalter begrüssen. Davon könnten grundsätzlich alle Hundehalterinnen profitieren. Sie fügt aber an: «Jedoch nur, wenn dahinter gute Kursanbieter stecken. Die Grundausbildungen müssten von qualifizierten Hundetrainern angeboten werden.»

«Wie bei einem Baby klappt auch mit einem Welpen nicht immer alles so, wie man es sich vorgestellt hat.»

Armin Ettlin, Präsident der Kynologischen Gesellschaft Surental

Ins gleiche Horn bläst Armin Ettlin, Präsident der Kynologischen Gesellschaft Surental. «Ich persönlich wäre für die Wiedereinführung der obligatorischen Hundekurse.» Denn gerade frisch gebackene Hundeeltern bräuchten Unterstützung: «Wie bei einem Baby klappt auch mit einem Welpen nicht immer alles so, wie man es sich vorgestellt hat.»

Die Ausgestaltung des Grundkurses solle man jedoch den Experten überlassen. Gerade auch inhaltlich. Gemäss Ettlin wurde bei der ersten Einführung damals beispielsweise der Schweizerische Kynologische Dachverband zu wenig miteinbezogen.

Kurs für Importhunde pauschalisiert

Einem Extrakurs für Halter von Importhunden steht Désirée Bersinger derweil mit gemischten Gefühlen gegenüber. Generell Hunde, die aus dem Ausland importiert werden, als Problemhunde abzustempeln, mache für sie keinen Sinn. «Ich habe selber zwei Hunde, die ich durch den Tierschutz bezogen habe. Sie waren beide am Anfang zu wenig sozialisiert, kommen jetzt aber hervorragend mit anderen Hunden klar.»

Zudem sei nicht gegeben, dass jeder Hund aus einer Schweizer Zucht automatisch gut aufgezogen sei. Viel eher sollte das Gefährdungspotenzial der Hunde im allgemeinen Grundkurs mit aufgenommen werden.

Auch Ettlin warnt davor, dass es in der Schweiz genauso schwarze Schafe unter den Züchtern gebe. Deshalb gehören für ihn Rassen und deren Wesen genauso in den allfälligen künftigen Grundkurs wie Vorstellungen zu den Kosten, die einen künftigen Hundehalter erwarten. Zudem würden durch allgemeine Kurse auch nahe Anlaufstellen wie Kynologische Vereine oder Hundeschulen etwas bekannter werden, hofft Ettlin.

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Ob und wann der Kanton Luzern wieder obligatorische Hundekurse einführt, ist derzeit noch unklar. Die Luzerner Regierung empfiehlt, Fässlers Postulat als teilweise erheblich zu erklären. Der Kantonsrat wird sich frühestens am 21. März damit befassen.

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20 Kommentare
  1. Adaff, 22.02.2022, 14:18 Uhr

    Könnte bitte jemand noch die Grafik korrigieren? Wenn es einen absoluten Nullpunkt der Daten gibt (hier nämlich 0), dann ist es nicht zulässig, nur den Bereich der Y-Achse zu zeigen, der eine Zu- oder Abnahme übertrieben darstellt, da es die Wahrnehmung der Daten verfälscht. Das sind SVP-Taktiken und einer seriösen Zeitung nicht würdig.
    Es ist mir klar, dass die horizontalen Linien beschriftet sind und die geneigte Leserin sich die Null-Linie selber erdenken kann, aber sie kann es eben nicht, wie diverse Untersuchungen belegen. (Was ausgerechnet der Grund ist, wieso sich so viele SVP-Grafiken dieses psychologischen Tricks behelfen. Sollte verboten werden, i säge ja nume!)

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    1. Michelle Keller
      Redaktion Michelle Keller, 22.02.2022, 14:34 Uhr

      Herzlichen Dank für die Kritik! Ich verstehe dein Anliegen, eine vollständige Entwicklung der Hundepopulation abzubilden. Da jedoch Hunde erst seit 2016 national registriert werden müssen, (weshalb der von mir verwendete Datensatz auch erst den Hundebestand ab 2016 zeigt) ist es leider kaum möglich, von einem Nullpunkt der Daten auszugehen. Die Grafik sollte in erster Linie einfach zeigen, dass seit der Corona-Pandemie die Zahl der Hunde stärker zugenommen hat als in den Vorjahren. Ich denke, diesem Zweck ist mit den vorliegenden Daten gedient.

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      1. staphylosaurus, 23.02.2022, 14:20 Uhr

        Liebe Frau Keller, sie haben Adaff leider falsch verstanden. Auf der X-Achse gibt es kein Problem. Die Y-Achse ist beschnitten, was den Anstieg über die Zeit künstlich aufbläht. Ohne die Beschneidung der Y-Achse könnte einfach abgeschätzt werden, ob die Veränderung über die Zeit im Verhältnis zu den Gesamtzahlen überhaupt relevant ist. Es besteht nämlich durchaus der Verdacht, dass sie das wider Erwarten eben nicht ist. Ausserdem sollten die Punkte (.) in der Y-Skala dringend gelöscht oder wenigstens durch Hochkommata (‹) ersetzt werden.

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  2. Hegard, 22.02.2022, 10:46 Uhr

    Ich habe nicht verstanden,warum
    das Kursobligatorium abgeschafft wurde.
    Voralem das Sozialisieren wird dadurch gefördert.

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  3. lfm, 22.02.2022, 09:18 Uhr

    Hundekurse sind gut und recht – doch sie reichen nicht. Es braucht eine Leinenpflicht (wie im Nachbarkanton SZ) sowie für gewisse Rassen ein Verbot (ZH, GE, BS, VS, FR sowie F, Ö und die süddeutschen Länder BW und BY).

    Derweilen laviert der Regierungsrat faktenwidrig: seine Behauptung, über die Gefährlichkeit von «Listenhunden» bestünde keine Einigkeit, hat das Bundesgericht schon in BGE 136 I 1 (zum Zürcher Kampfhundeverbot) widersprochen: «Ihre angeborenen Verhaltenseigenschaften und ihre Anatomie machen sie potenziell gefährlicher als andere Rassen. Sie können aufgrund ihres Körperbaus, ihres Gebisses, ihrer Kraft und ihrer Angriffsart sehr schwere Verletzungen bewirken. Nicht zu vergessen ist auch, dass sie gerade wegen ihrer Verhaltenseigenschaften leichter zur Aggressivität abgerichtet werden können und eine unrichtige Haltung verheerende Folgen haben kann … Das heisst indes nicht, dass alle Hunde der aufgeführten Rasse besonders gefährlich wären. Eine Abklärung jedes einzelnen Hundes, welche etwa drei Tage benötigen würde … wäre allerdings nicht mehr praktikabel und würde die Vollzugskapazitäten des Kantons überfordern. Ein gewisser Schematismus ist deshalb unvermeidlich … Im Übrigen herrscht innerhalb der Schweiz und in Europa insgesamt ein Konsens über die Gefährlichkeit dieser vier Hunderassen.»

    Es besteht somit kein vernünftiger Grund, warum der Kanton Luzern nicht auch mitzieht und entsprechend strengere Normen erlässt. Das Argument, es sei hier noch zu keinen tödlichen Bissvorfällen gekommen, ist auf Grund der schweizerischen Kleinräumigkeit schlicht nur dumm. Der 2005 medial skandalisierte (heute freilich schon wieder vergessene) Todesbiss von Oberglatt könnte sich morgen genauso in Kriens ereignen. Daher richtet sich die Frage des Vaters des damals getöteten Kleinkindes genauso an die Luzerner Behörden: «Ich sah einen jungen Mann mit zwei Pitbulls an der Leine. Er genoss es sichtlich, dass die Leute vor ihm und seinen Hunden Angst hatten. Warum darf der das?»

    Loris Fabrizio Mainardi, lic.iur.

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    1. Marlies Gwerder, 22.02.2022, 09:34 Uhr

      Weil sich vor 17 Jahren in Zürich ein tödlicher Unfall mit einem Hund ereignet hat, soll der Kanton Luzern eine Leinenpflicht einführen? Und ich dachte immer, Juristen hätten schon mal vom Verhältnismässigkeitsprinzip gehört. Immer mehr Gesetze lösen keine Probleme.

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      1. lfm, 22.02.2022, 10:07 Uhr

        Kommentare wie der Ihre offenbaren, wie bis zur zynischen Entstellung verzerrt die Begriffe der «Freiheit» und der «Verhältnismässigkeit» von gewissen Mitbürger:n ausgelegt werden. «Zürich» kann morgen schon «Luzern» sein – und wenn es Ihr Enkel- oder Patenkind träfe?

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      2. Marlies Gwerder, 22.02.2022, 10:46 Uhr

        @Loris Mainardi: Mit diesem Totschlägerargument kann man immer kommen. Als Jurist müssten Sie eigentlich mit der mildest möglichen Massnahme argumentieren. Mit Ihren Maximalforderungen aber müssten Sie Hunde und alles anderes, eine potenzielle Gefahr darstellt, verbieten. Wie wäre es mit Autos, Kühen (mehr Unfälle als mit Hunden) oder vor allem Stechmücken?

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      3. lfm, 22.02.2022, 11:31 Uhr

        @Marlies Gwerder: Verbote weniger Kampfhunderassen sind doch keine «Maximalforderungen», sondern gemäss Bundesgericht ebengerade verhältnismässig. Ihre Vergleiche ziehen nicht, da Kühe nicht in alltägliche menschliche Lebensräume eindringen und im Autoverkehr – zu Recht – strenge Regeln gelten. Und mit Stechmücken werden Sie bei allfälligen Störungen wohl ähnlich verfahren wie ich.

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      4. Marlies Gwerder, 22.02.2022, 12:47 Uhr

        @Loris Mainardi: Es geht mir nicht um ein Verbot von Kampfhunden. Das ist zwar Symbolpolitik, aber diese Hunde braucht es nicht und werden sowieso von zumeist nicht geeigneten Personen gehalten.
        Sie fordern aber einen Leinenzwang für alle Hunde, und das macht nun wirklich keinen Sinn. Was soll ein Labrador-Welpe oder eine kleine Bulldogge an der Leine und welche Gefährdung geht von diesen Tieren aus?

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      5. Roli Greter, 22.02.2022, 23:34 Uhr

        Frau Gwerder bringt es auf den Punkt. Verhältnisblödsinn par excellence.

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    2. Hans Hafen, 22.02.2022, 11:20 Uhr

      @lfm: Ihrem Votum kann ich inhaltlich nichts mehr hinzufügen. Die omnipräsente und virulente Gefahr, welche von diesen Hunden ausgeht, ist mit nichts zu rechtfertigen. Unglaublich, dass der Gesetzgeber nicht von sich aus aktiv wird.

      Die Frage ist vielmehr, warum ist die Zivilgesellschaft bisher so passiv? Ein kantonales Verbot mittels politischem Verfahren (Initiative o.ä.) hätte meiner Meinung nach sehr gute Chancen. Warum bringt niemand den Stein ins Rollen?

      Die SP hat ja bereits gute Ansätze gezeigt…

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    3. lfm, 22.02.2022, 14:06 Uhr

      @MG: Der Kanton Schwyz kennt seit 1983 (!) eine Leinenpflicht in öffentlichen Anlagen und hat damit nur gute Erfahrungen gemacht. Einziger Nachteil: Schwyzer Hundetouristen fahren mit dem Auto nach Luzern, wo ihnen von den hiesigen Steuerzahlern auch noch «Hundewiesen» finanziert werden.

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    4. Roli Greter, 22.02.2022, 23:31 Uhr

      Herr Mainardi, die Leinenpflicht im Kanton Schwyz ist ziemlicher Chabis. Als Hundehalter mit Verstand entscheidet man situativ wann eine Leine Sinn macht und wann eben nicht. Die Leine kann sich je nach Charakter und/oder Situation sogar kontraproduktiv auf Tier (und somit auch Mensch) auswirken.

      Die wahre Gefahr geht von schlechten Hundehaltern aus, deshalb begrüsse ich (selber Hundehalter) eine jährliche Kurspflicht. Das würde übrigens auch einigen Menschen gut tun…

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  4. Selbst Verantwortung, 22.02.2022, 08:58 Uhr

    Diese Hundekurse nützen einzig und allein, übrigens genauso wie die Fahrzeuglenker-Wiederholungskurse, den Anbieter von solchen Ausbildungen. Logisch finden die solche Kurse notwendig und sinnvoll!

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  5. Hans Hafen, 22.02.2022, 08:39 Uhr

    Die Leinen- und Maulkorbpflicht, für die sich seit ein paar Jahren schwer im Trend befindlichen sog. «Listenhunde», wäre durch die Regierung dringend ebenso zu prüfen. Insbesondere da man diese angsteinflössenden und gefährlichen Hunde – genau das sollen sie ja auch; ist der Zweck der Anschaffung – vornehmlich in einem bestimmen sozialen Milieu antrifft, das meiner Meinung nach nicht gerade dafür bekannt sind, sich verantwortungsbewusst und umsichtig gegenüber den Interessen von Dritten zu verhalten.

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  6. Stefan Ernst, 22.02.2022, 08:12 Uhr

    Es gibt überhaupt kein Problem mit Hunden – weder mit Beissattacken noch mit dem Tierheimbestand. Die Regierung beschäftigt sich also mit Lappalien anstatt sich mit den wirklichen Problemen des Kantons auseinanderzusetzen.
    Und ja, natürlich freuen sich die Anbieter von Hundekursen über die Zwangsgebühren, die sie dann bald kassieren dürfen.

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    1. marco.barile, 22.02.2022, 10:16 Uhr

      Mit den Hunden meistens nicht, aber leider mit den Hundehalter! Darum kann es nicht schaden wenn erst Hundehalter und mehrmals gemeldete Hundehalter die Probleme machen einen Obligatorischen Hundekurs besuchen müssen.

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      1. Stefan Ernst, 22.02.2022, 10:27 Uhr

        Ist nicht notwendig, fehlbare Hundehalter können und sollen entsprechende bestraft werden. Dazu muss man nicht alle die sich korrekt verhalten drangsalieren.

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      2. Philipp, 22.02.2022, 17:48 Uhr

        @Stefan Ernst Was bringt mir ein bestrafter Halter nachdem mich der Hund gebissen hat? Nichts. Hunde gehören im öffentlichen Raum wo sich andere Menschen bewegen an die Leine. Es gibt viele Menschen die nur schon beim Anblick eines frei laufenden Hundes angst kriegen. Ich selber wurde schon 3 mal gebissen. Einmal als Kleinkind, dann als Jogger und einmal auf dem Fahrrad. Wohlgemerkt, immer von Hunden die gemäss Besitzer ganz brav sind und niemandem was tun. Auch sonst wäre es mir persönlich lieber gäbe es weniger von diesen Tieren. Hundekacke die rumliegt, gepinkelt wird auch wo es gerade passt, Hundebeutel die im Wald oder Container vor dem Haus entsorgt werden und und und.

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