Politik
Eine weitere Frau steigt ins Rennen

Manuela Jost will für die Mitte in den Luzerner Regierungsrat

Manuela Jost (Mitte) will Nachfolgerin von Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf (Mitte) werden. (Bild: zvg)

Die Mitte Beromünster präsentiert Manuela Jost als Kandidatin für den Regierungsrat. Die Gemeinderätin will in die Fussstapfen von Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf treten, der 2023 zurücktritt.

Manuela Jost-Schmidiger sei politisch versiert, beruflich solid aufgestellt und familiär geerdet, schreibt die Mitte Beromünster in einer Mitteilung. Die Gemeinderätin ist unter anderem Verwaltungsrätin der Pflegewohnheim Bärgmättli AG, Mitglied der Bildungskommission Beromünster und Mitglied der Schulkommission der Kanti Beromünster.

«Wir sind überzeugt, mit Manuela Jost eine hervorragend geeignete, vielseitig begabte und erfahrene Exekutivpolitikerin ins Rennen schicken zu können», heisst es weiter. Die herausfordernden Projekte im Gemeinderat gestalte sie mit Weitsicht mit. Diese Weitsicht wolle sie nun auch auf kantonaler Ebene in den Regierungsrat einbringen.

Die interne Nomination erfolgt an der Parteiversammlung vom 7. September zuhanden der Wahlkreispartei. Diese nominiert am 27. September in Sursee ihre Regierungsratskandidatinnen.

Zwei Rücktritte: Machen Frauen das Rennen?

Die bisherigen Regierungsräte Reto Wyss (Mitte) und Fabian Peter (FDP) haben ihre erneute Kandidatur für die Regierungsratswahlen 2023 bereits bekannt gegeben. Justiz- und Sicherheitsdirektor Paul Winiker (SVP) will sich nach den Sommerferien entscheiden. Marcel Schwerzmann (parteilos) und Guido Graf (Mitte) treten zurück.

Neben den Bisherigen haben die Parteien bislang ausschliesslich Frauen in Position gebracht. Für die SP steigen Ylfete Fanaj, Yvonne Zemp Baumgartner und Melanie Setz ins Rennen, für die GLP Claudia Huser, für die Grünen Christa Wenger, für die Mitte Michaela Tschuor und für die Junge Mitte Andrea Kaufmann (zentralplus berichtete).

Die Nominationsversammlungen der Parteien finden im Herbst statt, die Kantons- und Regierungsratswahlen am 2. April 2023.

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