Politik
Suche führt in die Innerschweiz

Luzern mischt bei Sommaruga-Nachfolge doch noch mit

(Bild: LuzernPlus)

Im Eiltempo muss die SP eine Nachfolge für ihre unerwartet zurücktretende Bundesrätin Simonetta Sommaruga finden. Die Suche führt die Partei auch nach Luzern.

Die Innerschweiz ist seit bald 20 Jahren nicht mehr im Bundesrat vertreten. Und die kommenden Bundesratswahlen im Dezember werden daran wohl auch nichts ändern. Die beiden SVP-Kandidaten Heinz Tännler und Michèle Blöchliger haben höchstens Aussenseiter-Chancen (zentralplus berichtete). Und für den frei werdenden SP-Sitz scheint eine Innerschweizer Kandidatur ganz ausgeschlossen.

Dennoch mischt Luzern bei der Nachfolge von Simonetta Sommaruga mit. Allerdings nur organisatorisch und nicht inhaltlich. So findet nämlich das erste Hearing der Kandidatinnen im Neubad in Luzern statt.

Kandidatinnen stellen sich im Neubad vor

Parteimitglieder haben bis zum Mittag des 21. Novembers Zeit, ihre Kandidaturen einzureichen. Bereits sieben Stunden später findet dann das Hearing in Luzern statt. Die Hearings sind öffentlich. Ziel der Hearings ist, dass sich die Kandidatinnen bei einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. SP Luzern-Präsident David Roth wird die Veranstaltung moderieren.

Luzern hat noch einen zweiten Bezug zur zukünftigen SP-Bundesrätin. So hat die Bundeshaus-Fraktion der SP eine Findungskommission eingesetzt. Diese prüft ebenfalls, welche der Kandidatinnen am besten für das Zweierticket für die Wahl geeignet sind. Und mit der früheren Luzerner Regierungsrätin Yvonne Schärli sitzt ein – zumindest in Luzern – bestens bekanntes Gesicht in dieser Kommission.

Die beiden Kandidaturen gibt die SP am 26. November bekannt. Die Ersatzwahl für die beiden zurücktretenden Bundesräte findet am 7. Dezember statt. Die SP hat bereits kommuniziert, dass sie zwei Kandidatinnen ins Rennen schicken will. Ebenfalls klar ist bereits, dass es sich dabei um zwei Frauen handeln muss.

Verwendete Quellen
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