Politik
Kundgebung in Zug

JUSO und Junge Alternative halten nichts von der WM

Die Juso und die Jungen Alternativen rufen zum Boykott der WM auf. (Bild: zvg)

Die Juso und die Jungen Alternativen haben am Montagabend eine Kundgebung auf dem Landsgemeindeplatz durchgeführt. Die Jungparteien fordern dazu auf, die WM in Katar zu boykottieren.

Nicht wenige Schweizer dürften gestern Abend gespannt vor dem Fernseher gesessen haben. Die Schweiz spielte gegen Titelanwärter Brasilien und verlor das Spiel knapp mit 1:0.

Nicht so die Juso Zug und die Jungen Alternativen Zug: Während des Spiels führten die beiden Jungparteien eine Kundgebung auf dem Landsgemeindeplatz durch. Ziel der Kundgebung war es, auf die Missstände in Katar und der Fifa aufmerksam zu machen.

In Anspielung auf die Länge eines Fussballspiels haben Teilnehmende an der Kundgebung 90 Sekunden geschwiegen. (Bild: zvg)

«Wir können nicht zusehen, nicht verdrängen und schon gar nicht vergessen. Bei dieser WM sollten möglichst viele Fernseher ausgeschaltet bleiben» so die Co-Präsidentin der JUSO Zug, Jana Kürzi.

Auf dem Programm der Kundgebung standen mehrere Reden. Severin Hofer, ehemaliges Vorstandsmitglied der Juso, sagte etwa: «In einem Kanton, in dem Gianni Infantino seine Finanzheimat findet, braucht es Leute, die Haltung zeigen. Leider sitzen diese Leute nicht im Regierungsrat. Leider sind sie im Kantonsparlament untervertreten. Heute aber stehen diese Menschen, ihr alle, hier auf dem Landsgemeindeplatz und zeigen, dass in Zug nicht die absolute Gleichgültigkeit gegenüber dieser unwürdigen WM herrscht.»

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung der Juso Zug
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