Politik
«Kein Fussbreit für Scharlatane»

Juso Luzern übt scharfe Kritik an den Wohlfühltagen

In der Messe finden dieses Wochenende die Wohlfühltage statt, die der Juso Luzern gar nicht goutieren. (Symbolbild) (Bild: Steven Keller)

An diesem Wochenende finden in der Messe Luzern die Wohlfühltage statt. Wegen einiger umstrittener Gastreferenten geriet die Veranstaltung in die Kritik. Und nun auch ins Visier der Juso.

Unter all den Veranstaltungen, die dieses Wochenende stattfinden, hat besonders eine viel mediale Aufmerksamkeit bekommen: die Wohlfühltage in der Messe Luzern. In einem offenen Brief hat die politische Gruppierung Resolut deren Absage gefordert (zentralplus berichtete). Die Diskussion um die Veranstaltung hat auch die Aufmerksamkeit der Juso Luzern auf sich gezogen. In einer Medienmitteilung schreibt sie «Kein Fussbreit für Scharlatane in Luzern».

Nächste Wohlfühltage im Visier

Damit kritisieren sie den Umstand, dass die Veranstaltung einen Gastreferenten eingeladen hat, der auf seiner Website heikle Heilversprechen machen (zentralplus berichtete). Juso Vorstandsmitglied Valentin Humbel meint dazu: «Dahinter stecken Unwahrheiten und perfide Maschen, die lebensgefährlich werden können. Und das darf in Luzern nicht geschehen!»

Die Juso schielt deshalb auf den 17. bis 20. November. Denn dann finden die Wohlfühltage erneut statt. Diesmal im «DerMaiHof», der der katholischen Kirche Stadt Luzern gehört. «Die Vergabe der katholischen Kirche von ihren Räumlichkeiten für solche Veranstaltungen kritisieren wir», schreibt die Juso weiter.

Im Rahmen der Medienmitteilung fordert die Juso eine kritische Aufarbeitung der Veranstaltung von der Messe Luzern. Zudem soll das Gesundheits- und Sozialdepartement die erwähnten Heilversprechen überprüfen. Und die katholische Kirche Stadt Luzern soll Stellung betreffend der Wohlfühltage beziehen.

Verwendete Quellen
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