Politik
Vorschlag der FDP

Horw soll mit Mini-Solaranlagen Strom produzieren

Mini-Solaranlagen an Balkonen können aus Sicht der FDP Horw zur Bewältigung der Energiekrise beitragen. (Bild: Symbolbild Adobe Stock)

Sind Mini-Solaranlagen, die an Aussensteckdosen angeschlossen werden, die Antwort auf die Stromkrise im Winter? Die Horwer FDP fordert, dass die Gemeinde eine Sammelbestellung macht.

Diesen Winter droht eine Strommangellage (zentralplus berichtete). Die beste Vorbereitung auf einen Engpass ist: Sparen. Aus Sicht der Horwer FDP-Einwohnerrats Stefan Maissen gibt es aber auch einfache, effiziente und rasch umsetzbare Möglichkeiten, selbst Strom zu produzieren.

Er denkt dabei an Plug & Play-Anlagen, die aus einem oder mehreren Solarmodulen und einem Kabel mit Stecker bestehen. «Die Anlagen können einfach in eine hausübliche Aussensteckdose eingesteckt werden und sind die einfachste Methode, selbst Solarstrom zu produzieren und auch zu verbrauchen», so Maissen. Der produzierte Strom sei sofort im eigenen Haushaltsnetz verfügbar und werde von den angeschlossenen und eingeschalteten Elektrogeräten verbraucht.

Mini-Solaranlagen in Horw: Antwort auf die Energiekrise?

Die Anlagen werden an der Balkonbrüstung oder an der Wand befestigt und können auch auf der Terrasse, auf dem Flachdach oder im Garten aufgestellt werden. «Jeder Private kann so mit einer Investition von 800 Franken zur Energieproduktion beitragen und mittelfristig erst noch deutlich Stromkosten sparen», so der FDP-Einwohnerrat. Bis zu einem Viertel des Strombedarfs eines Vierpersonenhaushalts könne so eigenständig produziert werden.

Maissen bittet deshalb in seinem Vorstoss den Gemeinderat zu prüfen, wie die Verbreitung von solchen Mini-Solaranlagen in Horw gefördert werden könnten. Ihm schweben dabei Energieberatungen, Informationskampagnen, eine gemeinsame Bestellaktion unter dem Lead der Gemeinde und eventuell Förderbeiträge vor.

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